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Neuweiler Kultur und Natur stehen auf Programm

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Das um 1775 als markgräfliches Jagdschlösschen erbaute Seehaus bei Pforzheim, das Jahrzehnte zuvor ein Pendant in Hof-stett hatte, wird die Alterswehr Neuweiler an die Heimatgeschichte erinnern. Foto: Schabert Foto: Schwarzwälder-Bote

Neuweiler/Bad Teinach-Zavelstein/Pforzheim (hms). Für Donnerstag, 17. August, laden Obmann und Ehrenkommandant Helmut Wurster und Schriftführer Kurt Stoll die Alterswehr-Kameraden aus den sieben Ortsteilen von Neuweiler zu einer Ausfahrt nach Pforzheim ein. Dort werden Bezugspunkte zu den heimatlichen Gefilden zu finden sein. Um 14 Uhr werden am Rathaus Fahrgemeinschaften gebildet.

Bei einer kleinen Wanderung stehen Kultur, Historie und Natur auf dem Programm. Die Kameraden werden auf einer Rundwanderung ab dem Schützenhaus Pforzheim von Hans Schabert zum Seehaus geführt. Bei diesem – dem ehemaligen Jagdschlösschen der badischen Markgrafen – startet der Skulpturenpfad.

Die Kunstwerke wurden nach dem Orkan Lothar weitläufig in die Waldlandschaft gesetzt. Präsentiert werden in Material, Form und Idee mehr als ein Dutzend unterschiedlicher Objekte.

Kleines Jagdschloss

Ein wenig werden sich die Teilnehmer an die Geschichte ihrer Heimatgemeinde erinnert fühlen, da es in Hofstett ebenfalls ein kleines Jagdschloss gab.

Dieses gehörte zwar dem württembergischen Herzog und hatte mit den badischen Markgrafen nur insofern zu tun, als diese von Bad Teinach aus gelegentlich auch in dieser Gegend unterwegs waren. Das 1785 erschienene Büchlein "Badenfahrt nach Deinach" belegt dies.

Der nur im Innenteil, nicht aber auf dem Hardcover-Umschlag abgedruckte volle Titel gibt dazu eine regelrechte Inhaltsangabe: "Journal einer in Gefolge der Durchlaucht Printzen Friedrichs von Baaden gemachten Reise von Carlsruhe nach Deinach und von dort wieder zurück vom 4ten August biß zum 12ten September geführt von Joh. Lor. Böckmann Hof Rath und Prof. zu Carlsruhe. Im Jahre 1785".

Ausritte nach Berneck

Zwar gab es damals das zu Beginn des 18. Jahrhunderts abgebrochene Schlösschen in Hofstett nicht mehr, aber die Ausritte haben den gesamten Oberen Wald und die weitere Umgebung bis Wildbad und Herrenberg berührt.

Sie führten auch nach Berneck zum Schloss der von Gültlingen.

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