
Von Andrea Fisel
Neuweiler-Agenbach. Bereits vier Mal hat der Sportverein Agenbach im Laufe seiner 50-jährigen Geschichte die schwäbischen Meisterschaften im Skilanglauf ausgerichtet. Im Jubiläumsjahr hat Frau Holle zu wenig geschüttelt. Die Veranstaltung musste auf den Kniebis verlagert werden.
Am Samstag, 4. Februar, eröffnen um 14 Uhr die Teamsprint-Meisterschaften den Kampf um den silbernen Ski des Schwäbischen Skiverbands. Für diesen Wettkampf werden ungefähr 120 Läufer, für die Einzelrennen am Sonntag etwa 180 Teilnehmer aus ganz Baden-Württemberg erwartet.
Seit Wochen sind Mitglieder des Agenbacher Sportvereins mit den Vorbereitungen für dieses Großereignis beschäftigt. Im Vorfeld wurden Preise ausgewählt sowie eine geeignete Halle für die Siegerehrungen angemietet. Dann wurden die Streckenführung festgelegt und die Loipen präpariert, die Beschilderung angebracht und die Streckenposten eingewiesen. Außerdem sorgt der Verein für die Essensangebote und die Bewirtung sowohl der Teilnehmer als auch der Besucher.
Gleich vier Titel gilt es zu verteidigen
Der SV Agenbach hatte im Laufe der Jahre zahlreiche schwäbische Meister sowohl in Einzel- als auch Staffelläufen zu verzeichnen. In diesem Jahr gilt es gleich vier Titel zu verteidigen: Im vergangenen Jahr hatten die Brüder Martin und Guido Wolf bei den Herren sowie die Schwestern Kerstin und Hannah Schumacher bei den Damen das Meisterschaftsrennen im Teamsprint für sich entschieden. Bei den Einzelrennen hatte Daniela Keppler als Jugendmeisterin und ihre Schwester Christin bei den Juniorinnen gesiegt.
Der Startschuss für die Einzelrennen, am kommenden Sonntag, 5. Februar, fällt um 9.30 Uhr, wenn die jüngsten Wettkämpfer in die Loipe gehen. Am Samstag, direkt im Anschluss an die Rennen, erfolgt die Meisterehrung im Teamsprint, die Siegerehrung für diese Disziplin findet erst am Sonntag in der Halle statt. Hier steht außerdem die Siegerehrung mit Meisterehrung der Einzelläufer auf dem Programm.
Auch wenn die Veranstaltung nicht in heimischen Gefilden durchgeführt werden kann, so hofft der SV Agenbach doch auf zahlreiche Zuschauer.