
Von Steffi Stocker
Neuweiler. Wie berichtet waren die Busfahrpläne im Planungsraum "Mitte" Ende vergangenen Jahres stark in die Kritik geraten. Inzwischen hat das Landratsamt nachgearbeitet, aber im Gemeinderat von Neuweiler bleibt Unzufriedenheit.
Für Kindergartenkinder in Oberkollwangen und Agenbach komme es immer wieder zu Verspätungen. Seinen Unmut äußerte Markus Stoll vor allem zur Verlegung der Haltestelle in Oberkollwangen. "Da müssen die Kinder vom Unterdorf ganz hinauf laufen und haben nicht mal einen Unterstand", fasste er die Situation zusammen, nachdem der Zustieg vom alten Rathaus an das Feuerwehrmagazin verlegt worden war. Sowohl die Zeitersparnis, als auch der Umstand, dass die Busse im Unterdorf nicht umdrehen können, führt das Landratsamt wegen der Änderung an. "Die Busse dürfen nicht rückwärts fahren", erläuterte Ordnungsamtsleiter Wolfgang Dürr die Vorgaben für die zwölf Meter langen Fahrzeuge. Stoll erinnerte in diesem Zusammenhang an einen Grundstückskauf durch die Gemeinde in den 70er-Jahren, um eine Wendeplatte zu errichten. Doch das muss zunächst geprüft werden.
Unabhängig davon monierte Rainer Hanselmann, dass bisher keine überarbeiteten Fahrpläne aufliegen. "Die Kinder haben nichts mitbekommen, und auch im Internet sind Änderungen nicht ersichtlich", berichtete er. Zudem kritisiert Hanselmann, als Privatmann keine Informationen im Landratsamt zu erhalten. "Bisher haben die Änderungen nicht wirklich viel gebracht", stellte schließlich Bürgermeister Martin Buchwald fest.