Neubulach Lehrkräfte kommen ausnahmsweise als Feuerwehrleute

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Die Mädchen und Jungen ließen sich auch vom Wintereinbruch nicht davon abbringen, sich für die Fahrzeuge und die Ausrüstung der Feuerwehr zu interessieren. Foto: Zink Foto: Schwarzwälder-Bote

on Udo Zink

Neubulach. Für einen Vormittag sind in der Neubulacher Gemeinschaftsschule für Teile der Sekundärstufe die Lehrkräfte in Feuerwehruniform sowie mit zwei roten Fahrzeugen gekommen. Die Brandschutzerziehung wird von der Feuerwehr in Kooperation mit der Schule gemacht.

Mit winterlicher Verzögerung stellten sich die sieben Feuerwehrleute vor und beschrieben die Funktionen, die sie innehaben. Es folgte eine Präsentation, mit der Kommandant Cetin Karanci die Neubulacher Feuerwehr und deren Aufgaben vorstellte.

Mittlerweile waren alle Schulbusse angekommen, nun wurde ins Detail eingestiegen. Den in fünf Gruppen aufgeteilten Schülern erklärten die Feuerwehrleute die Wichtigkeit eines Rauchmelders, die Löschmittel und Leitungen, angefangen vom Feuerlöscher bis zum Schaumrohr. So bemerkte Nele: "Nun weiß ich, dass Rauchmelder lebenswichtig sind." Oder Tara sagte: "Ich wusste nicht, dass die meisten Menschen in der Nacht sterben, weil sie keine Rauchmelder haben."

Notruf absetzen

An weiteren Stationen wurde das richtige Absetzen eines Notrufes erklärt und auch gleich geübt. Oder die Schüler bekamen die Möglichkeit, mit einer hydraulischen Rettungsschere einen Gegenstand zu zertrennen. So beschrieb Michelle: "Am besten fand ich die Stationen, an denen wir Feuerwehrwerkzeuge ausprobieren durften."

Eine Station weiter gab es eine Demonstration von Atemschutzträgerin Carina Maier. Sie zeigte, was Feuerwehrleute alles mit in den Einsatz nehmen müssen, wie vollgepackt sie sind. Jonas: "Mir hat am besten gefallen, dass ich das Atemschutzgerät anziehen durfte."

Fahrzeugvorstellung

Die fünfte Station war im Hof der Schule. Dort standen die Feuerwehrfahrzeuge, deren Beladung und Nutzung man erläuterte. Zum Abschluss wurde den Mädchen und Jungen die Auswirkung demonstriert, wenn man brennendes Fett oder Öl mit Wasser löschen möchte.

Die Folge ist eine mächtige Fettexplosion, die in aller Regel einen Küchenbrand nach sich zieht. Ähnliches gilt für den Brand eines Christbaumes mit Wachs- oder Stearinkerzen: Zum Löschen kein Wasser benutzen.

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