Von Steffi Stocker

Neubulach. Das erste Licht der Vorweihnachtszeit wurde in der Stadtkirche von Neubulach nicht nur am Adventskranz entzündet. Das stimmungsvolle Konzert des Musikvereins ließ die Flamme auch musikalisch leuchten.Mit einer gelungenen Auswahl von Melodien und Texten gestalteten die Musiker eine festliche Stunde am frühen Abend des ersten Advents. Unter Leitung von Josef Martinewsky brachten sowohl die Jugendgruppe als auch die Bergmannskapelle die besondere Bedeutung dieser Zeit zum Ausdruck.

In stattlicher Anzahl intonierte der Musikernachwuchs den Auftakt im Altarraum des Gotteshauses. Dabei ist mit "Irish Dream" die grüne Insel hörbar geworden. Nach James Lasts Musik spielte die Jugendgruppe "Der einsame Hirte". Dabei erinnerte Querflöten-Solist Marko Bäuerle an die legendäre Panflöten-Intonation von George Zamphir. Im Rahmen der Zugabe ließen die Jungmusiker "Stairway to Heaven" von Led Zeppelin erklingen.

Einfühlungsvermögen sowohl für ruhige Töne als auch Temperament bewies die Bergmannskapelle bei ihrem ersten Stück "Two Movements". Akustik und Konzertraum der Kirche in Kombination mit dem Können des Orchesters brachten schließlich Leonard Cohens "Hallelujah" in besonders eindrucksvoller Weise zum Ausdruck. Klassikfreunde kamen bei einem Medley aus Werken von Verdi auf ihre Kosten. Dieses Arrangement sowie der Spaziergang "Disney at the Movies" war im Vorfeld des Konzertes von anspruchsvollen Proben geprägt worden. Die Bergmannskapelle überzeugte allerdings in bewährter Weise.

Zusätzlichen Charme erhielt das Konzert dank der verschiedenen Texte, die einerseits den Wechsel zwischen den Orchestern überbrückten, andererseits im Zuge von "Die Winterrose" speziell auch die Weihnachtszeit einbezogen haben.

Mit einem Hochgenuss musikalischer Ausführungen und besinnlicher Anregung ist mit diesem Konzert der erste Advent in der Stadtkirche abgerundet worden.