Neubulach - Am Wochenende waren die Tore zur Weihnachtswelt beim historischen Bergwerk Neubulach weit geöffnet. Zigtausende Besucher machten sich auf den Weg in das Ziegelbachtal zum deutschlandweit einzigen bergmännischen Weihnachtsmarkt.

Zu einem wahren Magneten hat sich dieser entwickelt und ist inzwischen sogar fester Bestandteil von Reiseangeboten. So erzählt es eine Besuchergruppe aus Engen, die mit dem Bus nach Neubulach gekommen war und begeistert ist von dem Flair des Bergwerks.

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Stammgäste stellten dabei wieder einige Neuigkeiten fest. Die gastgebende Stollengemeinschaft erweiterte vor allem die dekorative Beleuchtung. So schieben seit diesem Jahr drei Knappen ihre Loren in Richtung Bergwerk. Am Hang entlang des Weges ließsen immer wieder die Bilder aus Märchen, Bergwelt und biblischer Geschichte einige Zeit verweilen.

Darüber hinaus luden vielfältige Angebote vor allem kunsthandwerklicher Art zum Bummel entlang der Stände ein. Bis hinein in die Asthma-Therapiestation erstreckte sich der bergmännische Weihnachtsmarkt.

Während verschiedene musikalische Beiträge zu hören waren, machte auch Lichterkönigin Lucia aus Schweden ihre Aufwartung. Sie erzählte den Besuchern ihre Geschichte. "Zündet eine Kerze für mich an", bat sie die Kinder, die sie mit süßem Naschwerk und Obst bedachte. Die Stollengemeinschaft setzt damit ihre Tradition fort, vorweihnachtliche Bräuche aus anderen Ländern vorzustellen.

Da für das leibliches Wohl der Besucher gesorgt war, verweilten sie gerne auf dem bergmännischen Weihnachtsmarkt, der leckere regionale Produkte im Angebot und schon dank der Ausgestaltung mit Pyramiden und Lichtern jede Menge zu bieten hatte.