Neubulach Der Stadteingang rückt ins Blickfeld

Schwarzwälder-Bote, 15.06.2012 04:30 Uhr

Von Steffi Stocker Neubulach. Das Vorhaben, auf dem Sonne-Areal in Neubulach Wohnen im Alter zu realisieren, zog die Überarbeitung des Bebauungsplans "Stadteingang Süd" nach sich. Um das Gebiet nachhaltig und städtebaulich zu entwickeln, wurden dem Gemeinderat Planungsvarianten vorgestellt."Der ganze Bereich weist eine besondere Eingangssituation im Stadtgebiet auf", stellte Planer Timo Buff fest. Vor allem in Richtung des historischen Stadtkerns erscheine eine Torsituation, die aufgewertet werden sollte. Insgesamt sieht Buff im Bebauungsplan vier Teilbereiche, die sich nördlich und südlich der Oberhaugstetter und Altbulacher Straße darstellen.

"Man sollte sich überlegen, ob die Abgrenzung ausreicht oder ausgedehnt werden sollte", erklärte Buff. Das Gebiet zwischen Sonne-Areal und Badgasse besitze eine gewisse Aufenthaltsqualität zu, den es herauszustellen gelte. Mit verschiedenen Ideen für eine Entwicklung gab der Stadtplaner Anregungen, die mit dem Arbeitskreis Wohnen und Pflege weiter bearbeitet werden. "Die Realisierung soll kein Schnellschuss werden und könnte sogar in einem Wettbewerb für die städtebauliche Entwicklung einhergehen", sagte Bürgermeister Walter Beuerle.

Die Raiffeisenbank sieht im östlichen Bereich des Bebauungsplans eine Erweiterung vor und stellt erste Anträge für die Genehmigung. "Um eine Umsetzung zeitnah zu ermöglichen, sollte der Teilbereich einen separaten Aufstellungsbeschluss erhalten", erklärte Beuerle. "Die Stadt-Silhouette soll von Osten her nicht durch einen zu hohen First verdeckt werden", fasste Buff die Vorgaben für einen Neubau zusammen. Er soll an der Ecke zur Mörikestraße entstehen. Deshalb wird das bestehende Gebäude, das frühere Café Albblick, abgerissen. Das Gremium folgte dem Beschlussvorschlag, zumal die Größe des Bauvorhabens beachtet wurde.

 
 
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