Geduld und Hartnäckigkeit – damit bringt man Dinge bisweilen gut voran. Beides war beim anvisierten Straßentausch mit dem Bund gefragt. Im Sommer erfüllt sich nun der Traum der Nagolder Lokalpolitik: Die wichtigste innerstädtische Straßenachse geht vom Bund in den Besitz der Kommune über. Fortan haben die Nagolder in der Marktstraße das Sagen. Das ist gut so! Und im Blick auf die künftigen Generationen ist das eine Entscheidung, deren Tragweite womöglich heute noch gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Respekt muss man aber auch all jenen zollen, die in den vergangenen Jahren schon so viele Verbesserungen auf der Marktstraße erreicht haben. Ein verkehrsberuhigter Bereich? Eine Wochenendsperrung? Vor einigen Jahren noch wäre das auf einer Bundesstraße undenkbar gewesen. Denn auch das zeigt der Fall Marktstraße: Geht nicht gibt’s nicht.