Nagold Musik sprüht vor Glaube und Hoffnung

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Musikalisches Feuerwerk in der Stadtkirche. Foto: kos Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Maria Kosowska-Németh

Nagold. Die US-amerikanische Gruppe "The Gospel People" verzeichnet zurzeit überwältigende Erfolge auf ihrer Deutschland-Tour mit der großartigen, modernen Show "Hope". Einen geradezu fulminanten Empfang erlebte sie jetzt in der Nagolder Stadtkirche.

Seit 23 Jahren organisiert und betreut die Konzertagentur GCM von Martin Schäfer aus Filderstadt die Weihnachts-Tourneen der siebenköpfigen schwarzamerikanischen Gruppe, die bereits in vielen Ländern, darunter in Russland entlang der Transsibirischen Eisenbahnstrecke – von St. Petersburg bis Wladiwostok –, die Zuhörer zum Glühen gebracht hat.

Trotz der siebenwöchigen Gastspiel-Strapazen schenkten die Künstler dem Publikum neben zwei Stunden erstklassiger, von Glauben und Hoffnungsbotschaft durchtränkten Musik ein unschätzbares Gefühl der Einmaligkeit. Das ins kleinste Detail geplante Konzert verlief im harmonischen, lebendigen Mix aus perfektem Gesang, ausdrucksvoller Gestik und Lichteffekten – und doch frei von jeglichen Routine- Anzeichen.

Völlig ausgelassen, vital und schier unermüdet präsentierten die Künstler mehrere Songs aus dem Grenzgebiet zwischen dem traditionellen "Black Gospel" und seinen modernen Ableitungen mit Pop, Jazz- und Rockelementen. Mehrmals brachte das "Gospel Volk" das Publikum im Takt der vom Schlagzeug (Ernest Meredith) gepaukten Rhythmen in einen fast ekstatischen Musikrausch, die Zuhörer kreischten, hüpften, klatschten und versuchten sich im gemeinsamen Singen.

Nicht nur die temperamentvollen Elemente der Performance fanden den lauten Zuspruch der Konzertbesucher, auch für stimmungsvolle Songs erhielten die Sänger Anerkennung. In sämtlichen Programmpunkten erwiesen sich sowohl der Ensembleleiter und Pianist Charles W. Creath als auch Leadsinger Owen Nixon als hochprofessionelle Persönlichkeiten, die gemeinsam mit den hervorragenden "Big Mama" Deidre Valentine, Brightnie Jones und Jennifer Kelley solistisch oder in kleineren Ensembles mit Justin A. Moore (Arrangeur und Keyboard) ihren voluminösen und expressiv pulsierenden, in allen Lagen schwingungsreichen Stimmen freien Lauf ließen.

Nachdem die "Gospel Quinn" Valentine mit einer Megafermate ihrem Gesang eine Krone aufsetzte, erreichte die Begeisterung den Siedepunkt. Die Stimmung schlug dann kurz ins Nachdenkliche um, als der auf einmal ernste Animateur und Kapriolen-Meister Nixon die Notwendigkeit des Glaubens und den tieferen Sinn des Konzertmottos "Hope" (Hoffnung) veranschaulichte. Danach kehrte die dezibelstarke Musikfreude zurück und sie mündete nach langen Ovationen in der Zugabe "Oh happy Day".

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