
Von Uwe Priestersbach
Nagold. Die Nagolder Jugendfeuerwehr zählt derzeit 36 Mitglieder aus Nagold und den Stadtteilen – und sie wird immer wichtiger beim Rekrutieren des nötigen Feuerwehrnachwuchses.
"Ich bin froh, dass wir eine so große Jugendfeuerwehr haben", erklärte Stadtbrandmeister Paul Amand am Rande der Hauptversammlung. Auch in Nagold hat sich der Trend verstärkt, dass Quereinsteiger bei der Feuerwehr eher selten geworden sind. "Das ist zwischenzeitlich die Ausnahme und der größte Teil des Nahwuchses kommt aus der Jugendwehr", weiß der Stadtbrandmeister um das große Potenzial des engagierten Nachwuchses. Allerdings bietet die Nagolder Feuerwehr in den Räumen für den Nachwuchs in der Feuerwache auch optimale Bedingungen. Und man ist für weiteren Zuwachs gerüstet, denn die Kapazität ist durchaus für bis zu 50 Jugendliche ausgerichtet.
Kein Wunder dass sich Philipp Katz als Leiter des Feuerwehr-Nachwuchses in dieser Woche darüber freute, dass er mit Maximilian Barth, Niklas Hemminger, Martin Lohrer, Eric Martin, Jan Sega, Niklas Sersheimer, Ilche Stajanowski und Lukas Ziegler gleich acht neue Mitglieder auf einen Streich begrüßen konnte.
Wie Philipp Katz gleichzeitig in Erinnerung rief, leisteten die Jugendlichen im vergangenen Jahr 26 Dienste mit insgesamt 1 200 Stunden. So wurde erneut eine gemeinsame Übung der Feuerwehren aus dem Oberen Nagoldtal ausgerichtet, und Spaß war im Bad Liebenzeller Polarion beim Schlittschuhlaufen angesagt. In guter Erinnerung blieb ebenso das erste Zeltlager bei der Nagolder Partnerwehr in Hofkirchen.
Bei den turnusmäßigen Wahlen wurde Philipp Katz als Jugendfeuerwehrwart im Amt bestätigt, ebenso seine Stellvertreter Tim Scheu und Andreas Hauser. Die Kür des Jugendausschuss fiel auf Pauline Essig und Janik Lutz.