Von Uwe Priestersbach Nagold. Die Aktive Selbsthilfegruppe Miteinander (ASM) ist ja schon seit längerem auf der Suche nach einem neuen Domizil. Bei der Weihnachtsfeier in der Gündringer Halle schlüpfte Bürgermeister Hagen Breitling nun quasi in die Rolle des Weihnachtsmannes.

Wie Breitling den zahlreichen anwesenden Mitgliedern der Selbsthilfegruppe mitteilte, wird die Verwaltung dem Nagolder Gemeinderat vorschlagen, dass die ASM in den früheren Räumen der Firma Teufel in der Uferstraße ihre künftigen Vereinsräume beziehen kann. Derzeit werden die nötigen Baukosten ermittelt, wobei zur Finanzierung aber auch Zuschüsse und die Unterstützung durch Sponsoren der ASM erforderlich sind.

Für den ASM-Vorsitzenden Kurt Brei wären die Räumlichkeiten beim Teufel-Areal optimal geeignet, zumal sie ebenerdig sind und es auf dem Teufel-Areal ausreichend Parkraum gibt.

"Damit geht ein großer Traum in Erfüllung"

Derzeit ist die Selbsthilfegruppe noch in zwei Räumen des früheren Nagolder Aufbaugymnasiums untergebracht, das vom Land bekanntlich zum Verkauf ausgeschrieben ist. "Wir haben über 600 Mitglieder und da sind die Räume in der Langen Straße schon lange zu klein", erklärte Kurt Brei und betonte: "Damit geht für mich ein ganz großer Traum in Erfüllung."

Ihre Unterstützung für die ASM sagten jetzt auch CDU-Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel (MdB) und der ASM-Pate Gerhard Dingler zu.

Wie Fuchtel bei dieser Gelegenheit unterstrich, werde in der ASM das Miteinander gelebt. Dies wurde auch bei der Weihnachtsfeier in Gündringen wieder deutlich, wo weihnachtliche Geschichten und Gedichte ebenso auf dem Programm standen, wie das gemeinsame Singen von Weihnachtsliedern.

Einen beeindruckenden Höhepunkt der Feier bildete indes der Auftritt des 50-köpfigen Vokalensembles des Nagolder Otto-Hahn-Gymnasiums unter der Leitung von Matthias Wurster. "Das war wirklich phänomenal", schwärmte Kurt Brei.