Mönchweiler Spielend Brandgefahren erkennen

Schwarzwälder-Bote, 25.04.2012 19:02 Uhr

Von Monika Hettich-Marull

Mönchweiler. Da hatten die Feuerwehrmänner alle Hände voll zu tun: 25 Kinder aus dem evangelischen Kindergarten "Regenbogen" wollten es ganz genau wissen. Gerd Wimmer, Martin Weißer, Martin Wagner, Dirk Kieninger, Markus Schmid und Dieter Weißhaar kümmerten sich um die Schar. Doch so ganz ohne "Lernen" ging es auch für die Kleinsten an diesem Morgen nicht. Gerd Wimmer, stellvertretender Kommandant, machte "Brandschutzerziehung" mit Maskottchen Funki.

Anhand von Schaubildern zeigte das Maskottchen den Kindern, wie schnell es brennen kann und was man tun muss, um das Schlimmste zu verhindern. Und die Kinder waren im wahrsten Sinn der Sache "Feuer und Flamme".

Als perfekter "Kinderführer" erwies sich Dieter Weißhaar beim Rundgang durch das Feuerwehrgerätehaus. Was braucht der Feuerwehrmann so alles zum Einsatz: Hose, Jacke, Handschuhe, Helm oder Stiefel – die Kinder durften alles in die Hand nehmen und ausprobieren. Warum trägt der Feuerwehrmann denn eine Art Skimaske unter dem Helm? Natürlich nicht, damit er keine kalten, sondern keine heißen Ohren bekommt! Die Kinder hatten sichtlich Spaß mit den humorvollen Erklärungen Weißhaars, dem zu jedem Ausrüstungsgegenstand eine nette Geschichte einfiel.

Natürlich mussten auch die Feuerwehrfahrzeuge genauestens unter die Lupe genommen werden. Dabei war gleich klar: So ganz reicht's noch nicht zum Feuerwehrmann oder der Feuerwehrfrau. "Ihr kommt noch nicht an die Schläuche ran – es reicht erst für die Jugendfeuerwehr". Einmal quer durchs Fahrzeug mit der ganzen Gruppe, dann noch Probesitzen, Staunen mit Tatü-Tata und Blaulicht – alles was das Herz begehrt, wurde vorgeführt.

Besonderen Spaß hatten die Kinder beim "Löschangriff" mit der Kübelspritze auf das Auto des Bürgermeisters. Und natürlich dürfte eine kleine Übung mit Ziel Kindergarten nicht fehlen. Für Gerd Wimmer hat die lustige Veranstaltung einen ernsten Hintergrund. "Hier werden den Kindern die Grundlagen für ihr Verhalten bei einem Brand beigebracht. Wir fangen mit den Vorschulkindern an und vertiefen dann in der vierten Klasse." Bei den Vorschulkindern gehe es vor allem darum, ihnen klar zu machen, wie gefährlich Feuer sein kann und wie vorsichtig man sein muss, damit nichts passiert.

 
 
Kommentare (0)
  • Kommentare anzeigen
Anzeigen