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Mönchweiler "Maßlos enttäuscht, was B 33 angeht"

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Vororttermin mit Thomas Marwein (Bildmitte) am neuralgischen Punkt B 33 in Mönchweiler Foto: Hettich-Marull Foto: Schwarzwälder-Bote

Ist die Lärmaktionsplanung, die die Gemeinde Mönchweiler für viel Geld in Auftrag gegeben hat, Makulatur? Zumindest in Teilbereichen stehen die Zeichen schlecht für eine Umsetzung der Wünsche seitens der Bürger und der Verwaltung.

Mönchweiler. Ingenieur Roozbeh Karimi vom Büro Möhler und Partner war mit der Untersuchung betraut und hatte seine Ergebnisse bereits im Herbst 2015 vorgestellt. Daraufhin gründete sich in Mönchweiler eine Arbeitsgruppe engagierter Bürger, um über die Umsetzungsmöglichkeiten zu beraten. Der Gemeinderat war sich einig: Die Umsetzung muss kommen, die Gesundheit der Bürger muss geschützt werden. Eine Schallschutzwand an der B 33 und eine Ausweitung der Tempo-30-Zone in Mönchweiler auf die Hindenburgstraße bringe in Summe maximale Entlastung für viele Bürger.

Beim Beschluss über den Aktionsplan setzt man auf gute und umsetzbare Möglichkeiten zur Lärmreduzierung. Die L181 in der Ortsdurchfahrt Hindenburg- und Königsfelder Straße und die B 33 sind die größten Lärmquellen. Hier möchte man regulierend eingreifen.

Die Bürgerinitiative Pro Mönchweiler, die von Anfang an in die Planungen eingebunden war, lud nun mit Thomas Marwein, dem Beauftragten des Landes Baden-Württemberg für Lärmschutz, einen Fachmann zu einem Vororttermin ein. Gemeinsam mit Bürgermeister Rudolf Fluck, der Landtagsabgeordneten der Grünen, Martina Braun, und dem Bundestagskandidaten der Grünen Partei, Volker Goerz, besichtigte man die neuralgischen Punkte in der Gemeinde.

Das Ergebnis eines langen Besprechungsmarathons fasste Berthold Käfer von der BI in kurzen Worten zusammen: "Wir sind maßlos enttäuscht, was die B 33 angeht." Hier hatte Marwein den Beteiligten keine Hoffnungen gemacht: "Laut den vorliegenden Zahlen, die zur Entscheidung herangezogen werden, wäre nach Gesetzeslage ein Lärmschutzwall nicht anzuordnen." Allerdings, so Marwein, erachte er die von Bund erhobenen Werte als unzureichend. "Der Gesundheitsschutz der Bevölkerung wird nicht ausreichend berücksichtigt."

Für Martina Braun ist es schlichtweg ernüchternd, dass vonseiten des Landes hier keine direkte Einflussnahme möglich sein kann. Bürgermeister Rudolf Fluck machte deutlich: "Wir lassen uns nicht ins Bockshorn jagen, wir gehen unseren Weg." Der Lückenschluss zur Autobahn, die Ansiedlung des Möbelriesen XXXLutz in Villingen, die Zunahme an Pendlern – all das bringe für Mönchweiler immer mehr Belastung. Man befinde sich in der Zange zwischen der viel befahrenen B 33 und der L 181. "Wir müssen Druck auf den Bund machen", gibt sich der Bürgermeister kämpferisch.

Was die L 181 betrifft, sieht man in Mönchweiler Chancen auf nachhaltige Verbesserungen der Situation. "Wir gehen Tempo 40 oder Tempo 30 mit – die Ortsdurchfahrt muss für Ortsfremde unattraktiv sein", erklärte der Rathauschef. Auf jeden Fall werde es eine Anordnung für Fußgängerquerungen geben. Berthold Käfer kann – wie viele betroffene Bürger – nicht akzeptieren, dass die Situation an der Bundesstraße nicht verbessert werden soll. Zumindest eine festinstallierte Blitzerstation wäre wünschenswert – denn höhere Geschwindigkeit bedeute mehr Lärm. Einig ist man sich über die weitere Vorgehensweise: Zum Wohle der Bürger weiterhin alles versuchen, um eine Verbesserung herbeizuführen. Vonseiten der Landespolitik signalisierte man hierfür Unterstützung.

 
 

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