
Mönchweiler (mhm). Ausgerechnet beim Höhepunkt deutsche Meisterschaften war den Spielern der Eisstockschützengemeinschaft Mönchweiler das Glück nicht hold.
Mit drei Startern hatte man sich für die Endrunde auf Winterbahnen in Waldkirchen/Niederbayern qualifiziert. Schon allein die Qualifikation war für die Mönchweiler ESG ein riesiger Erfolg – kann man doch so gut wie nie auf Eis trainieren. Stefan Hager, Blazenka Bandur und Sabine Häbich traten jeweils gegen 35 Gegner an und kamen mit unterschiedlichen Ergebnissen zurück.
Stefan Hager konnte in seiner 12-Gruppe in der Vorrunde den fünften Platz erreichen und verpasste nur um zehn Punkte den Einzug in die zweite Runde. Als drittbester Schütze aus Baden- Württemberg erreichte er in der Endabrechnung den hervorragenden 15. Platz.
Weniger positiv lief das Turnier jedoch für die Damen. Sabine Häbich erreichte Platz 33, für Blazenka Bandur blieb am Ende nur noch die rote Laterne übrig. Auch bei den Damen waren 36 Schützinnen am Start, wobei die Mönchweilerinnen stark unter ihren Möglichkeiten spielten. Noch blieb jedoch eine Möglichkeit, die Scharte wieder auszuwetzen: Gemeinsam mit ihren Kolleginnen aus Freiburg hatten sie sich für die Mannschaftsmeisterschaft qualifiziert. Mit zwei Siegen und zwei Niederlagen startete das Team ins Turnier und war für den nächsten Tag recht optimistisch. Doch konnte in Runde zwei durch zu viele individuelle Fehler nur ein Spiel gewonnen werden; am Ende belegten die Damen Rang 11.
Auf mehr Fortune hofft man nun am Samstag. Dann findet der Regionen-Pokal der Damen und Herren auf Eis in Stuttgart statt.