Mönchweiler Gute Ideen für Kinderhaus gefragt

Schwarzwälder-Bote, 07.07.2012 00:50 Uhr

Mönchweiler (mhm). Zuschussregelung und Flächenreduzierung – beim Kinderhaus ist einiges in Bewegung geraten. Die Planungen für die Auslobung für den Architektenwettbewerb sind weit gediehen. Am Donnerstag legte Michael Muffler den Gemeinderäten neue Zahlen vor. In die Planung des Kinderhauses müsse man, so Muffler, auch die künftige Schulentwicklung einbeziehen. Durch die Ernennung der Mönchweiler Schule zur Gemeinschaftsschule kann es durchaus sein, dass in einigen Jahren eine Schulerweiterung ansteht.

"Im Moment startet die GMS mit der fünften Klasse zweizügig – bleibt das so, wird es richtig eng", erklärte auch Bürgermeister Friedrich Scheerer. Deshalb muss man nun beim Standort des Kinderhauses diese Möglichkeit mit einkalkulieren. Gespräche von Scheerer mit dem Regierungspräsidium hatten ein neues Raumkonzept erforderlich gemacht. Die dem Kinderhaus zugeschlagene "Hortgruppe" wird sich nun im Bereich der Schule wieder finden und mit der Mensa geplant werden. Beide Projekte – Kinderhaus und Mensa – werden allerdings im Wettbewerb gemeinsam geplant.

"Dabei werden wir Wert darauf legen, dass die Mensa möglichst nahe an der Schule liegt", bestätigte Muffler.

Die Beratungen im Arbeitskreis für das Kinderhaus und in der Gemeinderatssitzung haben schon Früchte getragen. Das großzügig geplante Raumprogramm wurde um rund 150 Quadratmeter Nutzfläche reduziert. "Jeder Quadratmeter weniger, spart rund 1500 Euro ein", hatte Muffler den Räten mit auf den Weg gegeben. Rund 1130 Quadratmeter Nutzfläche wird das Kinderhaus umfassen, ein Grundstück von rund 3000 Quadratmeter ist für den Bau notwendig. Für die Realisierung ist ein Kostenrahmen von 3,05 Millionen Euro vorgesehen. Für die Bebauung wird das Gelände südlich der Schule ausgewiesen.

Gebaut werden sollen die Bereiche Mensa und Kinderhaus in zwei Bauabschnitten – auch abhängig von der Zuschusslage. Alle der Schulentwicklung zugeschlagenen Nutzflächen werden zuschusstechnisch nämlich anders bewertet. Im September wolle man das Verfahren für 30 Tage veröffentlichen. Dann werden die Teilnehmer am Wettbewerb ausgewählt. Das Prüfverfahren wird im neuen Jahr stattfinden, im Februar tagt das Preisgericht. "Wir werden die Wettbewerbe für die beiden Großprojekte Kinderhaus und Altenbetreutes Wohnen so steuern, dass immer genügend Zeit dazwischen liegt", erklärte Muffler. Schließlich müssen Verwaltung und Gemeinderat immer wieder für beide Projekte wichtige Entscheidungen fällen. Der Gemeinderat drückte am Donnerstag auf den Knopf zum Start des Wettbewerbs "Kinderhaus und Mensa".

 
 
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