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Meßstetten-Hartheim - Alles stimmte am Samstag im närrischen Stadtteil Hartheim – außer den sibirischen Tiefsttemperaturen. Und trotzdem säumten zahlreiche Gäste die Ortsstraßen, um den originellen Fasnet-Umzug anzuschauen.
Kalte Füße? Die haben die Fasnetsfreunde beim Umzug der Michelezunft am Samstag einfach weggeschunkelt. Oder sie hüpften im Takt der Musikkapellen, Guggamusiken oder Fanfarenzüge.
Die Glühweinverkäufer hatten trotz des strahlend blauen Himmels keine Absatzschwierigkeiten. Kurzum: Es war eine Ortsfasnet, wie sie sich viele der Besucher wünschten: mit originellen Fußgruppen aller Hartheimer Vereine und Gäste, mit originellen Fasnetswagen, mit befreundeten Narrenzünften, die ihre Masken und ihr Brauchtum zur Schau trugen. Nach dem Umzug kam überall Stimmung auf: in der Festhalle, in den zahlreichen Besenwirtschaften, in den überschaubaren Festzelten und in "Charlys Stadl". Die Michelezunft mit ihrem Vorsitzenden Michael Falkenburger hatte gute Vorarbeit geleistet, damit das bunte Treiben in geordneten Bahnen ablaufen konnte. Und viele, die Fasnet feierten, nahmen das Angebot des Disco-Busses um Mitternacht dankbar an, um sicher wieder nach Hause zu kommen.