Von Werner Lissy

Meßstetten-Heinstetten. In einem würdigen Rahmen ist die Arbeit von Ortsberichterstatter Alois Gomeringer von Ortsvorsteher Edmund Quarleiter und den Hein­stetter Vereinen gewürdigt worden. Er hört nach Jahrzehnten auf.

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Der Seniorennachmittag, zu dem die Ortsverwaltung eingeladen hatte, war der Rahmen für den Abschied Alois Gomeringers als "rasender Reporter" des Schwarzwälder Boten in Heinstetten. Ortsvorsteher Edmund Quarleiter sah es als eine "ehrenvolle Aufgabe" an, "diesem engagierten Mann zu danken". Gomeringer habe über 50 Jahre lang die Pressearbeit für Heinstetten gemacht. Das heißt: Abende und Tage bei jeder Ortschaftsratssitzung, bei jedem Fest, bei jeder Vereinsversammlung und vielem mehr unterwegs zu sein. So war Gomeringer, der 2012 seinen 80. Geburtstag gefeiert hat, "ein halbes Leben" lang mit Schreibblock und Kuli unterwegs. Nun lege der "beliebte Schreiber" den Griffel beiseite und sage leise Servus.

Der Ortschaftsrat habe beschlossen, "seinen" Alois Gomeringer offiziell zu verabschieden und sich mit einem Geschenk für die umfangreiche, pünktliche und zuverlässige Arbeit "recht herzlich" zu bedanken. Edmund Quarleiter: "Lieber Alois, für Deine Jahrzehnte lange, aufopfernde Arbeit für die Allgemeinheit sage ich Dir persönlich und im Namen des Ortschaftsrats ein recht herzliches Dankeschön." Er überreichte ihm einen Präsentkorb.

Danach war aber nicht genug der Ehre. Den Heinstetter Vereinen, Vereinigungen und Gruppierungen war es ebenfalls ein großes Bedürfnis, Alois Gomeringer "auf das Allerherzlichste" zu danken. Der Sprecher der Heinstetter Vereine, Tobias Roth, sprach ihm großen Respekt und Anerkennung aus für das, was dieser über 50 Jahre lang mit Wort und Bild aus dem Heinstetter Vereinsleben in das Licht gerückt habe. Es habe stets ein harmonisches und gutes Miteinander gegeben.

Als Abschiedsgeschenk erhielt Alois Gomeringer einen Gutschein und einen prall gefüllten Präsentkorb. Für Ehefrau Erika, die ihn immer in seiner Pressearbeit unterstützt und großes Verständnis für seine Arbeit aufgebracht habe, wie festgehalten wurde, gab es einen prächtigen Blumenstrauß.