Meßstetten Kernstadtabteilung muss 2015 mehr Einsätze bewältigen

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Holger Hermann (links) und Matthias Schwarz sind zufrieden mit der Kernstadt-Feuerwehrabteilung. Foto: Lissy Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Werner Lissy

Meßstetten. Die Stützpunktfeuerwehr hat im vergangenen Jahr 58 Einsätze bewältigt, 16 mehr als 2014. Das ist im Bericht von Kommandant Holger Hermann bei der Abteilungsversammlung deutlich geworden.

Derzeit liegt der Personalstand laut Hermann bei 47 aktiven Feuerwehrangehörigen, darunter sind drei Frauen. Er bedauerte, dass die Werbeaktionen für den Dienst bei der Feuerwehr auf keine Resonanz gestoßen seien. Der ehemalige Standbrandmeister Karl-Heinz Gerstenecker ist in die Altersabteilung übergetreten, und Jonas Stiegele, der von der Jugendfeuerwehr in die aktive Wehr wechselte, ist per Handschlag verpflichtet worden. Drei Austritte waren zu verzeichnen. Für die Einsatzkräfte standen insgesamt 23 Dienste an.

Erfreut ist der Abteilungskommandant darüber, dass die Regelmäßigkeit der Dienstbesuche besser geworden sei. Deshalb hob er hervor, dass es vor allem für eine Stützpunktwehr sehr wichtig sei, im Ernstfall für jede Situation gerüstet zu sein. Das sei nur zu erreichen, wenn alle an Diensten und Übungen teilnähmen. Dass die Stützpunktwehr und die Abteilungswehren einen hohen Leistungsstandard hätten, sei bei Einsätzen und Großübungen zu sehen. Auch für Holger Hermann stand ein Lehrgang für Führungskräfte auf dem Plan.

Stolz auf Gold – eine Gemeinschaftsleistung

Stolz ist die Abteilung auf das Erreichen des Leistungsabzeichens Gold, das Alexander Maurer von der Abteilung Unterdigisheim, Simone Laubender, Hans-Peter Laubender und Janine Roth gemeinsam errangen. Laut Hermann verzögert sich der Auslieferungstermin für das neue HLF 20 – für November geplant – wegen gravierender Fehler der Herstellerfirma auf voraussichtlich Mitte Mai. In Wort und Bild rief Schriftführerin Janine Roth das Jahresgeschehen in Erinnerung: vier Ausschusssitzungen, eine Schneeräumaktion auf dem Dach der Heuberghalle, eine Schulung für die Handhabung eines Defibrillators, Lehrgänge, Übungen und gesellige Unternehmungen. Mit dem alten Feuerwehrfahrzeug hat die Abteilung an der Oldtimer-Ausfahrt zum Großglockner teilgenommen.

Den Kassenbericht legte Rainer Strobel vor. In Vertretung des Altersabteilungsleiters Hans Weissmann verlas Gerhard Zimmermann dessen Bericht. Über die Jugendfeuerwehr berichtete Kurt Fischer, der zuvor als deren Sprecher von Fabian Vögtle abgelöst worden ist. Die Jugendfeuerwehr ist von 23 auf 18 Jugendliche geschmolzen.

Einen Tag nach seiner Vereidigung als Bürgermeister richtete Frank Schroft Dankesworte an Stadtbrandmeister Matthias Schwarz, Abteilungskommandanten Holger Hermann sowie an alle Feuerwehrmitglieder. In seinen weiteren Ausführungen versprach der neue Bürgermeister die uneingeschränkte Unterstützung für die neu zu beschaffenden Uniformen. Den Grußworten des Vertreters des Kreisfeuerwehrverbandes, Armin Ruß, des Obmanns der Feuerwehrsenioren, Helmuth Brösamle, des Vertreters der Abteilungsfeuerwehren, Harald Stein aus Hartheim, sowie Lore Ast vom DRK Ortsverein Meßstetten folgten die Ausführungen von Stadtbrandmeister Matthias Schwarz. Ihm gefiel, dass alles gut und ohne körperliche Schäden abgelaufen ist. Enttäuscht ist er über die erfolglose Werbeaktion. Man müsse attraktiv bleiben und die gute Kameradschaft pflegen, damit das Interesse geweckt werde.

Zum Abschluss gab es Ehrungen für die fleißigsten Probenbesucher sowie für die Gerätewarte Harald Stengel und Alfred Eppler. Ehrenkommandant Gerhard Zimmermann überraschte, indem er spontan das Meßstetter Heimatlied "Die höchste Schwabenstadt" sang, was Schroft und die Feuerwehrleute mit kräftigem Beifall honorierten.

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