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Meßstetten Die Besucher sind sichtlich beeindruckt

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Die CDU besuchte das Heimatmuseum in Hossingen und ließ sich alles zeigen. Foto: Archiv Foto: Schwarzwälder-Bote

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Meßstetten-Hossingen. Im Reigen seiner mitgliederoffenen Besichtigungen hatte der CDU-Stadtverband Meßstetten ins Heimatmuseum nach Hossingen eingeladen. Bei der Begrüßung durch den Vertrauensmann der Albvereinsortsgruppe, Thomas Neher, wurde die Besuchergruppe mit verschiedenen Most- und Mineralwassersorten sowie Schmalzbroten verwöhnt.

Neher informierte über das Gebäude und seinen Inhalt. Um 1900 wurde das kleine Gebäude als Back- und Waschhaus errichtet und in den 1960er-Jahren eine kurze Zeit als Milchsammelstelle genutzt. Heute dient es als Heimatmuseum und beherbergt eine Vielzahl an Geräten, Werkzeugen und Hilfsmitteln aus bäuerlicher Zeit. Die Exponate überraschen die Besucher mit einigen Raritäten.

So ist die erste Bierabfüllanlage der früheren Hossinger Lammbrauerei ebenso zu sehen wie verschiedene Tabakschneider, das Uhrwerk der früheren Kirchturmuhr, eine Auswahl an Milchzentrifugen, Butterfässer, Küchenausstattung und verschiedene Laternen. Auch in frühere Wohnverhältnisse, einschließlich Strohmattratze, gewährt das Museum Einblick sowie in das, wie und von was die Menschen früher lebten.

Zu sehen sind Feierabendziegel, Pflüge, Geschirr der Zugtiere, Hufeisen, Getreideputzmühle und verschiedene Holzbearbeitungsgeräte. Eine Riesenauswahl an Werkzeugen von Schreiner, Wagner, Hufschmied und Sattler schließt sich an, ferner eine Schusterwerkstatt. Eine kleine historische Feuerwehrabteilung ruft ebenso Erinnerungen wach wie hölzerne Skier mit Stöcken aus Haselnuss.

Von Schäferpfeife, Marschtrommel und einer Drehleier

Neher erklärte die Schäferpfeife, die ein Vorgängerin­strument des schottischen Dudelsacks sei. Ferner eine Zitter, wie sie früher in der Hausmusik vielfach gespielt wurde. Auch eine Marschtrommel und eine Drehleier waren zu bestaunen. Die Drehleier wurde ursprünglich als Instrumentalbegleitung in der Kirchenmusik verwendet.

Der Höhepunkt des Rundgangs war die praktische Vorführung der Musikinstrumente durch Thomas Neher. Die Teilnehmer waren vom Besuch im Hossinger Heimatmuseum beeindruckt und hatten keine so umfangreiche und vielfältige Sammlung erwartet. "Die Albvereins-Ortsgruppe Hossingen ist sehr stolz darauf, dass für eine Hörstation vor dem Museumsgebäude, derzeit die abschließenden Arbeiten laufen. Dabei werden im Hossinger Dialekt zahlreiche Geschichten und Zusammenhänge erzählt. In Jungingen und Münsingen entstehen derzeit vergleichbare Hörstationen", führte Neher aus.

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