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Meßstetten 22-Jährige stirbt in brennendem Haus

(pz/mwü), vom 27.01.2012 09:10 Uhr
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Bei einem Großbrand in Tieringen ist eine 22-jährige Frau ums Leben gekommen. Foto: Nonstopnews
Bei einem Großbrand in Tieringen ist eine 22-jährige Frau ums Leben gekommen. Foto: Nonstopnews
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Meßstetten-Tieringen - Bei einem Großbrand in einem Wohnhaus in Tieringen ist in der Nacht zum Freitag eine 22-jährige Frau ums Leben gekommen. Ihre Mutter hatte sich in letzter Sekunde mit einem Sprung durchs Fenster in Sicherheit bringen können, ihr 19-jähriger Bruder entkam mit leichten Verletzungen.

Aus bisher noch unbekannter Ursache brach Polizeiangaben zufolge gegen 2 Uhr in dem älteren Bauernhaus, das von der 44-jährigen Eigentümerin und ihren beiden Kindern bewohnt wurde, vermutlich im Erdgeschoss ein Feuer aus. Der 19-jährige Sohn wurde durch den beißenden Qualm wach und flüchtete durch die Haustür ins Freie. Die Mutter, die zwischenzeitlich ebenfalls wach war, sprang aus einem Fenster im ersten Obergeschoss in den Hofraum.

Trotz eines massiven Feuerwehreinsatzes der umliegenden Feuerwehren gelang es nicht, die im Obergeschoss schlafende 22-jährige Tochter lebend zu retten.

Der 19-Jährige wurde mit einer schweren Rauchgasvergiftung in eine Kreisklinik eingeliefert. Diese konnte er inzwischen wieder verlassen, er kam bei einer befreundeten Familie unter.

Die 44-Jährige erlitt durch den Sprung aus dem Fenster erhebliche Beinverletzungen sowie ebenfalls eine starke Rauchgasvergiftung und musste in eine Spezialklinik eingeliefert werden.

Das ältere Gebäude wurde durch den Brand völlig zerstört, es dürfte ein Sachschaden von mehreren 10.000 Euro entstanden sein.

Die Kriminalpolizeiaußenstelle Albstadt hat noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen. Zur Klärung der Brandursache wird ein Sachverständiger hinzugezogen.

Bereits am Freitagvormittag hat ein Sachverständiger in Zusammenarbeit mit Kriminaltechnikern die Untersuchungen zur Brandursache aufgenommen. Da das Gebäude nach dem Brand einsturzgefährdet ist, konnten die Ermittler im Haus noch keine umfassenden Untersuchungen vornehmen. Der Brandort bleibt bis auf Weiteres beschlagnahmt und wurde vom Bauhof der Stadt Meßstetten entsprechend abgesichert.

Polizeiangaben zufolge liegen bislang keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor.
 

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27
18:31 Uhr, geschrieben von Andi
Rauchmelder retten Leben
Wenn ich mir die Meldungen der letzten Wochen ansehe frage ich mich wieviele Menschen noch elendig im Rauch krepieren müssen bis der Letzte kapiert das von den etwa 600-700 Toten bei Bränden pro Jahr in Deutschland ein Großteil noch leben könnte...,...wenn man ein paar Euro für Rauchmelder ausgeben würde.....
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