Loßburg Über 1300 Stunden fürs Gemeinwohl

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Bei der Ehrung (von links): Bürgermeister Christoph Enderle, Stephan Laubengeiger, Monja Beilharz, Klara-Marie Groß, Jugendreferentin Sonja Müller, Simon Schmid, Fabian Haas, Sabrina Eilber und Christoph Laubengeiger. Foto: Steffens Foto: Schwarzwälder-Bote

Dass sich Jugendliche ehrenamtlich engagieren, wird seit 2014 in Loßburg besonders gewürdigt. Für ihren Einsatz zwischen Mitte 2015 und Mitte 2016 ehrte Bürgermeister Christoph Enderle sieben Jugendliche im Gemeinderat öffentlich.

Loßburg. Mit der Aktion setzt Loßburg zugleich eine Initiative vom Kreisjugendring Freudenstadt um. Die Gemeinde dankte den Jugendlichen für ihr selbstloses Engagement und hofft auf weiteres Interesse der Jugendlichen an ehrenamtlicher Tätigkeit auch im neuen Jahr, hieß es bei der Veranstaltung.

Wer zwischen 12 und 25 ist, kann sich im Jugendreferat ein Logbuch abholen und sich seinen ehrenamtlichen Einsatz von Vereinen und Institutionen bescheinigen lassen. Ab 50 Stunden Jahreseinsatz gibt es einen offiziellen Dank. Ab 100 Stunden wartet eine Auszeichnung in Bronze. Über Silber, Gold und Platin geht es weiter bis zu Diamant. Das setzt 500 geleistete Stunden voraus – durchschnittlich fast zehn Stunden pro Woche.

Ganz bis Diamant haben es die Loßburger Jugendlichen zwar nicht geschafft. Aber Christoph Laubengeiger knackte immerhin die 300er-Marke und fuhr mit 314 Gesamtstunden Gold ein. Sabrina Eilber und Fabian Haas folgten ihm dicht mit 297,5 und 251,5 Stunden. Simon Schmid erreichte mit 214,5 Stunden Silber und Klara-Marie Groß mit 104,25 Stunden Bronze. Einen Dank erhielten Monja Beilharz für 83 und Stefan Laubengeiger für 55,25 Stunden.

Sabrina Eilber nahm schon zum zweiten Mal eine Ehrenamts-Auszeichnung entgegen. Im vergangenen Jahr war sie die Spitzenreiterin. Als "multitaskingfähig" bezeichnete Bürgermeister Enderle begeistert den Nachwuchs.

Und in der Tat waren die meisten an mehreren Orten tätig. Vier kirchliche Initiativen stießen auf Einsatzfreude: Die evangelische Kirchengemeinde mit CVJM, die Liebenzeller Gemeinschaft mit EC-Jugendarbeit und das Wittendorfer Evangelische Jugendwerk zogen junge Menschen an. Aber auch Feuerwehr, DRK und DLRG, Skiclub und Sportverein, Musikverein und das Jugendreferat an sich waren vertreten. Drei Jugendliche leisteten Dienste für die Senioren im Gebrüder-Hehl-Stift.

Öffentlich bekannt machen und anerkennen will auch Jugendreferentin Sonja Müller das Engagement junger Menschen. Damit setzt sie klare Akzente, dass man nicht nur für sich selbst lebt. Und auch für die Jugendlichen selbst hat Ehrenamt eine positive Wirkung: Denn die öffentliche Anerkennung fördert Selbstvertrauen. Die Urkunde kann sich später bei Bewerbungen als nützlich erweisen, und ein Gutschein der Gemeinde sowie von Bronze aufwärts auch ein ansehnlicher Beitrag zum Taschengeld machen die Anerkennung sichtbar.

Nach der Ehrung zogen die Jugendlichen mit Sonja Müller in die Jugendräume, um dort den Erfolg gebührend zu feiern – und vielleicht schon neue Ideen zu entwickeln, wie die Welt wenigstens in Loßburg ein Stückchen besser werden kann.

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