
Loßburg. Ein Skischullandheim der Ludwig-Haap-Schule und des Jugendhilfeverbunds Kinderheim Rodt im Bregenzerwald kam bei den Teilnehmern sehr gut an.
3,50 Meter Schneehöhe und starker Schneefall: Das war die Ansage, als sich die Gruppe nach Schröcken aufmachte. Der Küchenbus kam problemlos im völlig verschneiten Schröcken an. Die fehlenden 25 Schüler und sieben Mitarbeiter kamen bis vier Kilometer vor Schröcken, und dann war Ende: Der Schnee hatte erst einmal gesiegt. Ketten mussten aufgezogen werden. Kurz bevor die Straße wegen Lawinengefahr gesperrt werden musste, kam die Gruppe an. Am nächsten Tag luden die großen Schneemassen zum Höhlenbauen und zu Schneeballschlachten ein. Mit einem Tischtennisturnier endete der zweite Tag.
Am dritten Tag ging’s dann auf die Piste. In fünf Skischulgruppen lernten alle auf ihrem Niveau Neues dazu. Viele waren zum ersten Mal auf den Skiern und konnten sich noch gar nicht vorstellen, einmal eine "schwarze Piste" zu fahren. Doch stetes Üben ließ die Hoffnung wachsen. Die Profis genossen den Tiefschnee, wenngleich die Sicht noch sehr diffus war.
Im Tiefschnee und bei Sonnenschein genossen die Teilnehmer die letzten beiden Tage im Bregenzerwald. Während einige Anfänger tatsächlich die "Schwarze Eins" mit Bravour meisterten, wagten sich die Profis auf die Skirouten. Das Abendprogramm rundete die Skitage jeweils ab mit Kickerturnier, Fackelwanderung, Brettspielen und einem Filmabend.