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Loßburg Packende Positionskämpfe geboten

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Rennleiter Andreas Lorch (Mitte links) hatte alles im Griff. Foto: Schwarzwälder-Bote

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Das Rasentraktorrennen um den großen Preis von Büchennberg war erneut ein Besuchermagnet: Rund 1000 Zuschauer sahen den spannenden Wettbewerb, aus dem Matthias und Thomas Schmid als Siegerteam hervorgingen.

Loßburg-Büchenberg. Trotz grauem Himmel und kühlen Temperaturen war das 11. Rasentraktorrennen in Büchenberg gut besucht.

Schon in der Qualifikation wurde um jede Sekunde gekämpft. In den 30-minütigen Rennpausen herrschte in den Boxen emsiges Treiben. Immer wieder mussten die Rasentraktoren auf die rund 350 Meter lange Rennstrecke mit elf Kurven abgestimmt werden. Während es bei den Rennen in den vergangenen beiden Jahren kräftig staubte, war es auf der Grasrennstrecke diesmal matschig. Das Anfahren der Kurven war bei Geschwindigkeiten von bis zu 50 Stundenkilometern ein entscheidender Faktor, ebenso die Reifenwahl.

Nach einem packenden Renntag bejubelten die Zuschauer das Siegerteam Schmid mit Matthias und Thomas Schmid. Mit ihrem Rasentraktor "Green Hornet" lieferten sich die Champions spannende Positionskämpfe mit ihren Mitbewerbern.

Zeitweise sah es danach aus, dass Marc Schmid und Robin Schillinger (Team Schmid) mit ihrem Traktor "Black Pearl" beim Sieg ein Wörtchen mitreden könnten. Doch im dritten der jeweils 20 Minuten dauernden Läufe wurde Robin Schillinger mit seinem Rasentraktor spektakulär von einer Bodenwelle ausgehoben. Die Sicherheitsabschaltung des Motors funktionierte sofort. Nachdem der Pilot wieder aufgestiegen war, blieb dem Team am Ende Platz vier. Gerhard Kosowski erkämpfte mit seinem flotten Fahrstil für das Team Lengert Racing den zweiten Platz, gefolgt von Lokalmatador Lars Hampe auf Rang drei.

Das Team Lengert Racing war gleich mit drei Traktoren am Start. Chef Günter Lengert musste seine Tochter Nadine Lengert-Hampe auf dem sechsten Platz vorbeiziehen lassen. Frauenpower zeigte ebenso das Newcomer-Team "Tussi Truck Loßburg". Wegen eines technischen Defekts konnte es allerdings nicht entscheidend mitmischen.

Pro Rennen 36 bis 37 Runden zurückgelegt

Die drei erstplatzierten Teams legten pro Rennen 36 bis 37 Runden zurück. Letztlich entschieden Sekunden über die Platzierungen. Zum Ende des Rennens hatten die Siegerteams je 109 Runden gefahren. Trotz manchen Abflugs war es für das Rote Kreuz und die Feuerwehr Loßburg ein ruhiger Tag ohne negative Vorkommnisse.

Die Rasentraktoren haben bis zu 26 PS. An vielen Wochenenden wurden die Fahrzeuge von ihren Teams für das Rennen getunt. Rennleiter Andreas Lorch verzeichnete ein faires Rennen. Die gelbe Flagge mussten die sieben Streckenposten ab und zu schwingen. Moderator Semir Souhail kommentierte die Positionskämpfe auf der im Verlauf des Rennens immer stärker aufgeweichten Strecke. Klar, dass die Reifenwahl wie in der Formel 1 entscheidend war. "Die Schläge bei dem Rennen gehen ganz schön aufs Kreuz", sagte Günter Lengert, "und mit jeder Runde spürt man die Arme mehr", so der Vorsitzende der Rasentraktorfreunde Loßburg. "Das Wetter spielte mit, Regen setzte erst nach Rennschluss ein", informierte Daniel Pfau.

Zwei der 19 gemeldeten Teams mussten krankheitsbedingt absagen. Terminlich und technisch bedingt, waren zwei weitere gemeldete Teams verhindert. Die weiteste Anreise hat das Schweizer Team. Es kam aus der Nähe von Luzern. Aus dem Raum Baden-Baden waren zwei Traktoren am Start. Mit dem 11. großen Preis von Büchenberg haben die Rasentraktorfreunde Loßburg wiederum eine gelungene Veranstaltung geboten. Auch das Drumherum passte. Die Besucher erlebten echte Rennatmosphäre. Nun wird die Piste eingeebnet und Grassamen ausgesät.

Die Platzierungen beim großen Preis von Büchenberg: 1. Platz. Matthias und Thomas Schmid (Team Schmid). 2. Gerald Kosowski (Team Lelle Racing). 3. Lars Hampe (Team Lengert Racing). 4. Marc Schmid und Robin Schillinger (Team Schmid). 5. Reto Del Fatti, Aaron Fallegger und Bernadette Jost (Team Schweiz). 6. Nadine Lengert-Hampe (Team Lengert Racing). 7. Sven Maier (Team Mühama), 8. Günther Lengert (Team Lengert Racing).

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