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Loßburg - Bunt verkleidet und in bester Feierlaune kamen rund 750 Besucher zum Loßburger Hexenball. Vorsitzender Gero Schmid begrüßte die Narren und versprach allen Besuchern einen stimmungsvollen und abwechslungsreichen Abend.Für Stimmung sorgte die Band Schwarzwald Buam und Wälderblut. Sie versorgte die Besucher mit Partyklassikern. Sasha Rauter führte durch das bunte Programm und hieß zunächst die Guggenmusiker der Hexenbusters willkommen. Auftritte der Nachbarzunft aus Glatten, der Narrenzunft aus Wolfschlugen und der Tanzformation No Kids aus Freudenstadt folgten.
Unter lautstarkem Applaus und Gegröle heizten die Narren dem Publikum kräftig ein und brachten die Stimmung bis zum Siedepunkt. Während die einen in der Schnapslochbar auf den Abend tranken, ließen sich andere an der Blues-Brothers Bar verköstigen. Ein besonderes Geschenk hatten die Schwarzwaldhexen aus Bühlertal für die Schlossberghexen parat: Sie überreichten einen Ersatzschlüssel aus den Anfangszeiten des Loßburger Hexenwagens und eine Bildercollage des Gefährts. Denn bevor der Hexenwagen nach Loßburg kam, hatte er eine weite Reise durch Deutschland vor sich. Ursprünglich wurde er vom Bühlertaler Zunftmeister gebaut und fand danach Besitzer in Delmenhorst und Leipzig.
Zwischen die Hexen in der Turn- und Festhalle mischten sich eine Vielzahl originell verkleideter Besucher: Schlümpfe und Schlumpfinen feierten mit Prinzessinnen und Soldaten. Zu Stimmungshits wie "Is This The Way To Amarillo?" und "I sing a Liad für di" scharte sich das feiernde Volk auf der Bühne zum Tanz. Besonders beliebt waren Tierkostüme: Zwischen Affen und Elefanten hüpften Frösche und Giraffen durch die Halle. Den Höhepunkt des Abends bildete der Auftritt der Hausherren. Spektakulär präsentierten die Schlossberghexen ihren neuen Hexentanz erstmals vor heimischem Publikum. Schaurig tanzten die Loßburger durch die Halle und auf der Bühne, um sich dort auf eindrucksvolle Art und Weise zu Pyramiden zu türmen. Das begeisterte Publikum quittierte den Auftritt mit viel Applaus. Noch einmal lud die Band zur Tanzrunde ein, wozu sich die Anwesenden nicht zweimal bitten ließen.
Als letzten Programmpunkt heizte die Bühlertaler Guggenmusik den Besuchern ein. Spätestens dann hielt es keinen mehr auf den Sitzen. Tanzend, singend und feiernd begleitete das Publikum den Auftritt. Die rund 250 Hästräger verabschiedeten sich mit guter Laune..