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Loßburg Erst muss eine Ersatzverbindung her

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Schmal und holprig: Die Kreisstraße zwischen Loßburg und Ödenwald, hier bei Büchenberg, ist dringend sanierungsbedürftig. Foto: Wiegert

Loßburg - Die Schömberger sind sauer: Schon seit einigen Jahren warten sie auf den Ausbau der maroden Kreisstraße zwischen Loßburg und Ödenwald – die wichtigste Verkehrsanbindung für die Schömberger an den Mutterort.

Eigentlich hätte die Sanierung der holprigen und schmalen Kreisstraße 4777 zwischen Loßburg und Ödenwald schon in diesem Jahr in Angriff genommen werden sollen. Daraus wird nichts mehr – die Arbeiten starten erst 2018, wie das Straßenbauamt auf Anfrage unserer Zeitung mitteilte. Sie sollen jedenfalls "so früh wie möglich" beginnen. Um die Kreisstraße ausbauen zu können, muss nach Darstellung der Behörde zunächst eine rund 700 Meter lange Ersatzverbindung für Büchenberg geschaffen werden. Sie dient später als Geh- und Radweg.

Durch die Umleitungsstrecke wird laut Straßenbauamt gewährleistet, dass die Bürger von Büchenberg, aber auch die Rettungsdienste während der Sanierungsphase eine sichere Wegeverbindung von Loßburg nach Büchenberg haben. In einem weiteren Bauabschnitt soll der Radweg, so der Loßburger Bauamtsleiter Erich Günter, durch Büchenberg und ab dem Ende des Weilers, wo der Wald beginnt, bis Ödenwald wieder parallel zur Kreisstraße geführt werden. Erst wenn das Teilstück des Radwegs an der Kreisstraße zwischen dem Ortsausgang Loßburgs beim Freibad und Büchenberg fertiggestellt ist, wird mit dem Ausbau der Kreisstraße begonnen. Denn dieser ist laut Straßenbauamt nur unter teilweiser Vollsperrung möglich.

Die Finanzierung des gesamten Projekts steht schon lange. Knapp drei Millionen Euro kostet die Sanierung der etwa drei Kilometer langen Verbindungsstraße zwischen Loßburg und Ödenwald und deren Verbreiterung von derzeit rund fünf auf sechs Meter. Das Land bezuschusst das Sanierungsvorhaben mit etwa 60 Prozent, der Rest wird über den Kreishaushalt finanziert.

Einige landschaftspflegerische Maßnahmen bei Ödenwald seien im Zuge des Projekts schon umgesetzt worden, teilte das Straßenbauamt mit, für eine weitere laufe derzeit das Angebotsverfahren. Wegen der vielen Baustellen in der Gegend, vor allem in und um Freudenstadt herum, ist die Verbindungsstraße zwischen Loßburg und Ödenwald derzeit besonders stark befahren. Selbst 40-Tonner zwängen sich durch die Engstellen, etwa in Ödenwald. Denn eine Tonnagenbeschränkung gibt es auf der besonders für Radfahrer gefährlichen Straße nicht. In besonders schlechtem Zustand ist sie auf dem eineinhalb Kilometer langen Teilstück vor Ödenwald. Dort weist eigens ein Schild auf die Schäden auf der Fahrbahn hin.

Immer wieder, sagt Ortsvorsteher Kurt Winter im Gespräch mit unserer Zeitung, hätten der Ortschaftsrat Schömberg und auch einzelne Bürger in den vergangenen Jahren auf die Sanierung der Straße gepocht – geschehen sei bisher aber nichts.

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