
Loßburg. Zum Erfahrungsaustausch kamen rund 40 Vertreter von Schulen und Wirtschaftsunternehmen aus dem Kreis Freudenstadt beim Spritzgießmaschinenhersteller Arburg in Loßburg zusammen.In Workshops erarbeiteten sie, wie sich die Qualität bestehender Bildungspartnerschaften weiter steigern lässt. Im Rahmen einer Partnerschaft kooperieren Schule und Wirtschaftsunternehmen und unterstützen Schüler auf dem Weg in Ausbildung und Beruf. Als einer der größten Arbeitgeber in der Region realisiert Arburg dabei zahlreiche Projekte.
Jede allgemeinbildende weiterführende Schule im Kreis Freudenstadt hat inzwischen mindestens einen Bildungspartner. "Damit haben wir den für das vergangene Jahr gesteckten Meilenstein erreicht und wollen nun qualitative Kriterien für eine gelebte Partnerschaft erarbeiten", beschreibt Wolfgang Held, Schulamtsdirektor des Staatlichen Schulamts Rastatt, das Ziel. Er und Arburg-Ausbildungsleiter Harald Gnegel leiten gemeinsam den Arbeitskreis Schule/Wirtschaft in der Region Freudenstadt.
"Für einen reibungslosen Übergang in das Berufsleben ist eine fruchtbare Zusammenarbeit von Schule und Ausbildungsbetrieben unerlässlich", erklärt Harald Gnegel die Motivation von Arburg zur langjährigen intensiven Zusammenarbeit mit Schulen der Region.
Rund 40 Bildungspartner aus Schulen und Wirtschaft sowie Vertreter der Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer und des Staatlichen Schulamts Rastatt waren der Einladung nach Loßburg zur "Dienstbesprechung Bildungspartnerschaft" gefolgt. Die verantwortlichen Schulleiter von Real-, Werkreal- und Hauptschulen und die betrieblichen Partner tauschten ihre Erfahrungen aus, stellten bereits umgesetzte Aktivitäten vor und erarbeiteten in Workshops Qualitätsleitfragen mit dem Ziel, die Bildungspartnerschaften mit Leben zu füllen und qualitativ zu optimieren. Dabei nahmen die Teilnehmer viele neue Impulse mit.
Bei Praktika zum Beispiel haben Schüler die Gelegenheit, in potenzielle Wunschberufe hinein zu schnuppern. Auch Lehrer können Betriebspraktika absolvieren. Arburg ist vertraglicher Bildungspartner der Werkrealschule Dornhan-Loßburg, der Realschulen Dornhan und Loßburg sowie des Staatlichen Seminars für Didaktik und Lehrerbildung in Freudenstadt.
Zusätzlich bestehen Kooperationen zum Beispiel mit dem Kepler-Gymnasium und der Heinrich-Schickhardt-Schule in Freudenstadt.
Darüber hinaus kooperiert der Loßburger Spritzgießmaschinenhersteller mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, anderen Bildungsstätten und Kindergärten.