Loßburg Bei der Narrennacht geht's hoch her

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Foto: Haubold

Loßburg - In einen brodelnden Hexenkessel verwandelte sich die Loßburger Turn- und Festhalle bei der Narrennacht. Kernige Guggenmusik und akrobatische Einlagen der Gastzünfte kamen bestens an.

Bei der zwölften Narrennacht in Loßburg herrschte wieder Hochstimmung in der randvollen Turn-und Festhalle. Die Loßburger Narrenzunft mit Schlossberghexen und Kinziggeistern hatte eingeladen, und mehr als 20 Vereine aus der Region waren gekommen, weil sie sich das Potpourri aus Guggenmusik, Akrobatik und Austausch mit anderen Gruppen nicht entgehen lassen wollten.

Die "Schwarzwald Buam" mit Ralf Penz motivierten die Gäste lautstark zum Mitsingen und Mitklatschen. Schwungvoll eröffnete die benachbarte Narrenzunft Dornhan das Programm, das dem gut gelaunten und bunt verkleideten Publikum in der prächtig geschmückten Halle geboten wurde. Die quirligen Lauser mit ihrem hell klingenden Geschell zeigten einen flotten Tanz zu spritziger Musik, begeisterten die Zuschauer und erhielten stürmischen Applaus.

Moderator Sascha Rauter begrüßte den Vorsitzenden der Narrenzunft Dornhan, Jochen Schoch, und dankte ihm "für die in den letzten Jahren gewachsene Freundschaft". Da die Gemeinden schon seit langem in Sachen Schule gemeinsame Sache machten, sei es klar, dass auch die Narrenzünfte zusammen feiern, freute sich Rauter. Einen Glanzpunkt fürs Auge setzten die Original Baisinger Narren mit ihrem Brauchtumstanz, der für eine düster-mystische Atmosphäre auf der Bühne sorgte. Aus Mühlheim waren die Duachberg-Hexen angereist, die nicht nur für Bewegung in der Halle, sondern auch für jede Menge Gelächter sorgten. Am Ende ihrer umjubelten Darbietung, bei der die obligatorische dreistöckige Pyramide nicht fehlen durfte, wurde der Ruf nach einer Zugabe gerne befolgt.

Auch für die Boschewaldhexen der Narrengesellschaft Hooriger Hund aus Lauterbach ist die Narrennacht in Loßburg ein geliebtes Pflichtprogramm. Diesmal tobten die jungen Tänzerinnen flott und spritzig durch die Rock- und Popgeschichte und begeisterten mit ihrem gut einstudierten Showtanz. Schrägtönend, aber schaurig-schön präsentierten sich die Guggenmusiker Tuders aus Salzstetten. Die aufwendig ausstaffierten Musiker mit Markus Fischer tummelten sich vor und auf der Bühne und zeigten, was an Lautstärke aus den Instrumenten herauszuholen ist. Ebenso begeisterten die Gacho-Grächzer aus Gechingen das Publikum. Die Guggenmusiker mit viel Blech, Trommeln und irrwitzigen Kostümen überzeugten mit einer ausgefeilten Choreografie. Viele Besucher tanzten auf den Tischen. Auch die charmanten Tänzerinnen der Bühler Hexenzunft durften nicht ohne eine Zugabe von der Bühne gehen.

Sascha Rauter von den Kinziggeistern führte mit viel Humor durch den Abend. Vorsitzender Gero Schmid empfing derweil die Zunftmeister mit viel Getöse. Vor allem die gut ausgerüstete und schön geschmückte Western-Bar wurde zum beliebten Treffpunkt. Mit viel Aufwand und einem eindrucksvollen Programm wurde bis in die späte Nacht gefeiert.

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