Löffingen-Reiselfingen/Göschweiler (gb). Blasmusik in vielen Facetten, gespickt mit zahlreichen Höhepunkten, präsentiert von Jugendlichen und den Konzertorchestern, mit solistischen Beiträgen – all dies versprechen die beiden Weihnachtskonzerte des Musikvereins Reiselfingen am 25. und der Trachtenkapelle Göschweiler am 26. Dezember.

Seit Anfang Oktober proben Musiker und Dirigenten intensiv. Während die Bläserjugend Göschweiler unter Petra Schonhardt sich erst jüngst in Freiburg in der Fußgängerzone präsentiert hat, ist es für manchen Reiselfinger Jungbläser der allererste Auftritt vor großem Publikum. 18 Jugendliche, unterstützt von vier Erwachsenen, werden das Konzert in Reiselfingen eröffnen. Als Leiter steht der talentierte Klarinettist und Jungmusiker Marc Kaltenbrunn auf der Bühne.

Erstmals wird auch in Göschweiler die Bläserjugend das Konzert eröffnen, nachdem sie mit einem Sektempfang die Gäste bewirtet haben. Nach dem Nachwuchs gehört die Bühne am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag dem Klangkörper von Reiselfingen und Göschweiler.

In Reiselfingen hat Dirigent Markus Bölle ein facettenreiches Programm zusammengestellt. Interessant dürften die Solos für Tenorhorn und Bariton durch die Musiker Mark Duttlinger und Manuel Langenbacher sein, die sich einer intensiven Probenarbeit für diesen "Solistentraum" gestellt haben.

Besonders das Können aller Musiker verlangt "Lord Tullamoure". Eine sehr schwierige Komposition, technisch äußerst anspruchsvoll, von Carl Wittrock in der konzertanten Blasmusik mit variierenden Klangwelten von der Folk-Musik bis hin zur lyrischen Parts. Acht Minuten Folklore im Gewand eines Konzertstücks. Natürlich darf in Reiselfingen auch Jacob de Haan nicht fehlen mit der Komposition "Ross Roy" eine spannende Komposition mit charakteristisch fortschreitenden rhythmischen Bewegungen im Bass- und Schlagregister. Der Schlagzeuger Stefan Oschwald wird durchs Programm führen.

In Göschweiler steht ebenfalls ein spannender abwechslungsreicher Konzertabend bevor. Ein intensives Probenwochenende sowie Registerproben durch Ewald Mayer, Jens Heringshausen, Dirigent Paul Mauerer und Musikdirektor Siegfried Moll sorgen für einen Konzertabend mit zahlreichen Facetten.

Gespannt darf man auf die beiden osteuropäischen Titel sein, "Russian Dance Suite" und "Abschied der Slavin". Bekannt ist dieser Marsch – er gilt neben der Nationalhymne als bekanntester Marsch in Russland – durch den Film "Gefangen im Kaukasus".

In einer hohe Schwierigkeitsstufe ist das vier-sätzige Werke "Russian Dance Suite" anzusiedeln. Hier verbindet der Komponist seine Liebe zur Volksmusik mit üblichen Instrumenten, ein unverkennbares Vorwärtsdrängen, welches am Ende im schnellen russischen Tanz endet. Durch das Programm führt Jungmusiker Bastian Bölle.