Löffingen-Unadingen (gb) Von Politikverdrossenheit kann in Unadingen nicht die Rede sein. Mit 131 Bürgern, darunter auch viele Jugendliche, verzeichnete die traditionelle Silvesterveranstaltung eine Rekordbeteiligung.

Zufrieden mit dem abgelaufenen Jahr, glücklich und dankbar über das Bürgerengagement und das positive Erscheinungsbild der Gemeinde zeigte sich Ortsvorsteher Elmar Fehrenbach. Untermauert wurde dies durch die Dias von Christa Maier. Im Mittelpunkt stand die 150-Jahr-Feier der Feuerwehr Unadingen, die als älteste Wehr der Region gleich mehrere Tage feierte. Kommandant Patrick Oschwald ließ das Jubiläum Revue passieren.

Von großer Bedeutung ist die Fertigstellung der Bürgerhalle, die aufgrund der Sicherheitstechnik eines grundlegenden Umbaus bedurfte. Großes Engagement legten die Vereine auch da an den Tag. Allerdings gibt es das ein oder andere noch zu bemängeln, wie in der Diskussion sichtbar wurde. Bezüglich der Türen, die Claudia Ketterer kritisierte, müsse man sich nach dem Brandschutz richten, erklärte Planer Stefan Roland, allerdings werde man die Halle nach der Fertigstellung mit den Vereinen besichtigen. Sicherheit war auch der Grund, weshalb es auf dem Rathaus heuer keinen Christbaum gab, so Fehrenbach. Dies hatte Ehrenbürger Hugo Ketterer bemängelt.

Nicht glücklich zeigten sich die Bürger über die Umleitungsstrecke der Bundesstraße 31. Gerade die Lastwagen würden große Straßenschäden anrichten Franz Oschwald forderte eine Gewichtsbegrenzung für den Hardweg, denn nicht nur die Straße, auch die Felder würden in Mitleidenschaft gezogen. Verärgert zeigte er sich über das Abkanten der Wirtschaftswege. Dies sieht auch der ehemalige Ortsvorsteher Bruno Kramer so, dies sei schon immer ein Problem gewesen. Die Wirtschaftswege stellten ein allgemeines Problem dar, an denen seit sechs Jahren nichts passiert sei, so Bruno Kramer.

Unverständnis zeigte Hugo Ketterer über den Tag der offenen Tür am Volkstrauertag. Dem widersprach Dieter Köpfler: Der Tag der offenen Tür und die Geschichte mit den Zeitzeugen hätten die Menschen zu Gesprächen gebracht. Dass die Öffnung auch im Gemeinderat unterschiedlich gesehen wird, erläuterte Bürgermeister Norbert Brugger. "Doch der Mehrheitsentscheid gilt". Rücksicht habe man speziell auf Unadingen bei der Leistungsschau genommen, erklärte der Vorsitzende des Wirtschaftsverbunds, Dieter Köpfler, die Leistungsschau werde im Jahr am 31. Mai und 1. Juni 2014 durchgeführt werden und nicht am Unadinger Fest