
Von Georg Borho Lauterbach. In der 140. Hauptversammlung des MGV "1872" im Gasthaus Deutscher Hof sangen der Männer- und Pop-Chor gemeinsam zum Auftakt "Ein schöner Traum ist die Musik".
Es darf auch weiterhin von Gemeinsamkeiten geträumt werden. Im Jahr des 140. Geburtstags wird es zwar keine großen Festivitäten geben, stattdessen ist der Verein bemüht, in der katholischen und eventuell auch in der evangelischen Kirche gemeinsam einen Gottesdienst mitzugestalten.
Der Vorsitzende Thomas Kimmich streifte in seinem Rückblick ein abwechslungsreiches Jahr, über das die Schriftführerin Angelika Kimmich noch näher berichtete.
Bei den Sängern habe sich die etwas gewöhnungsbedürftige Singstunde von 18 bis 19 Uhr inzwischen "eingebürgert".
Beim Konzert im Oktober sei ein sehr guter Zusammenhalt sichtbar gewesen und gebe dazu Anlass, noch mehr Auftritte anzustreben.
Chorleiterin Dorothea Eberhardt stellte fest, es hätten alle ihr Bestes gegeben. Beim Konzert, bei dem viele Facetten gemeistert werden mussten, sei es gelungen, die Zuhörer mitzureißen. Eberhardt sprach von einem homogenen Gesamtklang mit guter Tontechnik. "Ich bin sehr zufrieden", resümierte sie.
Wenn man die "Dauerschwänzer" nicht berücksichtige, erreiche der Probenbesuch immerhin 83 Prozent. Dies stellte Listenführer Georg Kunz fest. Nachdenklich stimme allerdings, dass der Männerchor in den vergangenen Jahren von 36 auf 22 Sängern geschrumpft sei. Der Pop-Chor habe sogar 43 Proben absolviert, sagte Listenführerin Jasmin Scharnefski.
Die Finanzen des Vereins haben sich kaum verändert, was auch zahlreichen Spendern zu verdanken sei. "Die Kasse von Erika King stimmt gnadenlos", sagte Revisor Manfred Kläger.
Bei den Wahlen stellten sich, mit Ausnahme von Bärbel Fehrenbacher, alle Amtsinhaber zur Wiederwahl. Drei Vorsitzende prägen die Geschicke des Vereins. Zwei davon, nämlich Thomas Kimmich und Eberhard Allendorf, erhielten in geheimer Wahl für weitere zwei Jahre das Vertrauen, wie auch Schriftführerin Angelika Kimmich und die Ausschussmitglieder Monika Brüstle, Ansgar Fehrenbacher und Ulrich Reith.
Für Bärbel Fehrenbacher, die nach elf Jahren im Ausschuss um Ablösung bat, bleibt der Posten vakant. Manfred Kläger und Tanja Muhr fungieren auch weiterhin als Kassenrevisoren.