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Lauterbach Ganz tolles Jubiläumsjahr bewältigt

Schwarzwälder-Bote, vom 31.01.2012 20:01 Uhr
Pius Kunz mit den geehrten Mitgliedern des Festausschusses Norbert Moosmann, Frank Haas, Helmut Fehrenbacher, Fredi Fischer, Hans Schmalz, Kurt Link, Ansgar Moosmann, Günther Buchholz, Bernfried Müller, Konrad Ginter, Hubert Moosmann und Martin King (von links). Auf dem Bild fehlt Erich Fehrenbacher.  
Foto: Borho Foto: Schwarzwälder-Bote
Pius Kunz mit den geehrten Mitgliedern des Festausschusses Norbert Moosmann, Frank Haas, Helmut Fehrenbacher, Fredi Fischer, Hans Schmalz, Kurt Link, Ansgar Moosmann, Günther Buchholz, Bernfried Müller, Konrad Ginter, Hubert Moosmann und Martin King (von links). Auf dem Bild fehlt Erich Fehrenbacher. Foto: Borho Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Georg Borho Lauterbach-Sulzbach. In der Hauptversammlung des MGV "Sängerlust" Sulzbach im Gasthaus Wilhelmshöhe zogen ausnahmslos alle Redner das einhellige Fazit, so ein erfolgreiches Jahr wie das Jubiläumsjahr 2011 nicht mehr toppen zu können.Der Vorsitzende Norbert Moosmann wörtlich: "Wir haben ein wahnsinnig erfolgreiches Jahr bewältigt". Höhepunkt reihte sich an Höhepunkt, angefangen von der Ausrichtung des Chorverbands-Jubiläums, die Verleihung der Zelter-Plakette, die viertägigen Festivitäten, bei denen Pius Kunz zum Ehren-Vorsitzenden ernannt wurde, und das Personal hinter und vor der Theke Höchstleistungen erbringen musste, bis zum alles krönenden, grandiosen Jubiläumskonzert.

Mit dem Zeltkauf, zusammen mit dem Musikverein "Harmonie", wurde zudem ein gravierender Meilenstein in der Vereinsgeschichte umgesetzt. "Vorstand und Ausschuss waren mehrmals auf verschiedenen Baustellen gleichzeitig beschäftigt", sagte Moosmann. Sein Dank galt auch zahlreichen örtlichen Vereinen, die in irgendeiner Weise zum Erfolg beigetragen haben. In seinem flammenden Plädoyer sagte Chorleiter Musikdirektor Hans Schmalz wörtlich: "Ich möchte die Sänger nicht in den Himmel hinauf loben".

Dennoch kam der Musik-Pädagoge nicht umhin, den Sängern in lyrischen Worten einige Sternstunden ihres Auftretens aufzuzeigen. Nirgends seien sich die Menschen so nahe, wie beim Singen, sagte Schmalz und zitierte Hermann Rauhe mit den Worten: "Nur wer selber brennt, kann andere entzünden".

In seiner 40-jährigen Chorleitertätigkeit habe er die Erfahrung gemacht, dass ein Schuss Gelöstheit nur dann gezeigt werden könne, wenn man sich seiner Sache sicher ist. Auf so ein erfolgreiches Jahr, sei es sicherlich schwer, den Weg mit neuer Literatur zu pflastern, sagte Schmalz. Schriftführer Konrad Ginter ließ via PowerPoint das Jahr Revue passieren, das auch beim detaillierten Bericht des Kassiers Ansgar Moosmann wiederholt zum Schmunzeln anregte. Stimmlistenführer Theodor Ginter berichtete von 45 Singstunden, die zu 83,5 Prozent besucht wurden. Von den 40 Sängern fehlten Hermann Haas, Günther Buchholz, Albert Haas und Thomas Haas kein einziges Mal. Der 84-jährige Sänger Albert Haas nahm bei allen Singstunden selbst die Anreise von Haslach aus in Kauf.

Bei den Wahlen wurden die beiden Vorsitzenden des Führungstrios Bernfried Müller und Günther Buchholz erneut für weitere zwei Jahre bestätigt, wie auch der Kassier Ansgar Moosmann und die Ausschussmitglieder Hubert Moosmann, Fredi Fischer und Martin King.

Müller blieb es vorbehalten, die passiven Mitglieder Wolfgang Friedrich, Thomas Harter, Karl Georg Hils, Erhard Laufer, Oskar Moosmann und Ursula Schwab für 25-jährige Vereinstreue mit einer Urkunde zu würdigen. In der Vorschau wurde auf das traditionelle Sommerfest am 7. und 8. Juli auf dem "Boschel"-Festplatz hingewiesen.

Ob der Ausflug in diesem Jahr nach Bochum zum Musical "Starlight Express", oder zu einem Auftritt auf dem Weihnachtsmarkt in Prag führt, ist noch nicht endgültig geklärt.

Der Ehren-Vorsitzende Pius Kunz resümierte, mit dem Jubiläumsjahr sei ein Highlight in der Vereinsgeschichte umgesetzt worden.

In dem großen Erfolg habe sich die Summe von Gedanken, Fleiß, Energie, Freude und gute Kameradschaft gespiegelt, betonte er in seiner Laudatio.

Unter stehenden Ovationen bedankte sich Kunz beim Festausschuss, der das Jubiläumsjahr in einzigartiger Weise schulterte.

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