
Lauterbach (gbo). Bezüglich der DSL-Versorgung, beginnend an der Gemarkungsgrenze zu Schramberg, über Unterdorf und Ortsmitte, einschließlich der Ortsrandlangen, habe eine öffentliche Ausschreibung stattgefunden, teilte Lauterbachs Hauptamtsleiter Andreas Kaupp in der jüngsten Gemeinderatssitzung mit.
Nach Ablauf der Frist sei lediglich durch die Telekom ein Angebot eingegangen. Es bestehe, so der Konzern, eine Wirtschaftlichkeitslücke in Höhe von 71 788 Euro, die von der Gemeinde Lauterbach übernommen werde müsste, sagte Kaupp. Die von der Telekom beabsichtigte Baumaßnahme sei indes nicht unerheblich.
Grundsätzlich sei zwar eine 40-prozentige Bezuschussung möglich, allerdings sei diese an Bedingungen geknüpft. So müsse es laut Kaupp mindestens drei Gewerbebetriebe oder 25 Haushalte geben mit einem Bedarf von mindestens 25 MB und es dürfe keinen Anbieter geben, der die DSL-Versorgung kostenfrei für die Gemeinde Lauterbach übernimmt. Es werde versucht, so Kaupp, baldmöglichst die Voraussetzungen für einen Zuschuss zu erfüllen.