Lab-Fest im Osten „Frecher Sound, freche Show“
Armin Friedl, 22.08.2012 14:28 Uhr
Foto: privat
Stuttgart - Anette Battenberg vom Club Laboratorium zum anstehenden Lab-Festival bei den Berger Sprudlern.
Frau Battenberg, mit welchen Bands greifen Sie denn aktuelle Trends auf?
Dazu gehört auf jeden Fall Äl Jawala am Eröffnungstag an diesem Freitag um 20 Uhr. Mit ihrer Mischung aus Balkan-Bläsern, Reggae-Bässen, Synthie-Sounds und Rock’n’Roll kommen sie gut an, haben damit auch den Creole-Preis für Weltmusik gewonnen. Und dazu gehört die Blassportgruppe zum Abschluss am Sonntag um 20 Uhr. Sie haben einen frechen Sound und eine entsprechende Show jenseits vertrauter Genres. Sie sind mein Favorit, da waren wir lange dran, um sie verpflichten zu können.
Sind das Gruppen, die die Laboratorium-Besucher schon kennen?
Ja, wir sind bemüht, ein Best-of-Programm zusammenzustellen, und Weltmusik und Blues sind die wesentlichen Säulen unseres Clubprogramms. Das Stuttgarter Quartett Artcore etwa, das um 13.30 Uhr den Samstag eröffnet mit seiner Mischung aus Jazz, Pop und Klassik, wird bei uns im Herbst seine erste CD vorstellen. Und Bands wie Bluesette oder Odalys, die am Sonntagnachmittag spielen, sind alte Bekannte.
Auf welches Publikum setzen Sie denn?
Wir hoffen auf viele Festival-Bekannte und auf viel Laufpublikum. Unsere Erfahrung zeigt, dass nachmittags auch ältere Leute zu unserem ruhigeren Programm zu Kaffee und Kuchen kommen und dann auch sitzen bleiben, wenn abends die Bands so richtig einheizen.




