Trossingen - Nach Misshandlungsvorwürfen gegen eine Kindertagesstätte in Trossingen (Kreis Tuttlingen) hat deren Betreiberfirma die Anschuldigungen zurückgewiesen. Diese seien falsch, sagte Geschäftsführer Peter Wahler am Mittwoch. Eine entlassene Praktikantin habe die Vorwürfe „aus Rache“ verkündet. Gegen sie sei Strafanzeige gestellt worden.

Die Staatsanwaltschaft Rottweil ermittelt derzeit gegen vier aktive und ehemalige Mitarbeiter der Kita. Laut Anschuldigungen sollen sie Kinder mit Gewalt zum Essen gezwungen, ihnen die Augen verbunden und sie eng in Tücher eingewickelt haben. Unter den Beschuldigten sei auch die frühere Leiterin der Kita, sagte ein Behördensprecher.

Über die Vorwürfe gegen die Kita hatten zunächst die Trossinger Ausgabe der „Schwäbischen Zeitung“ sowie das ARD-Magazin „Report Mainz“ berichtet.