Kreis Freudenstadt Landesmeister bei der Abfallvermeidung

Schwarzwälder-Bote, 03.08.2012 10:00 Uhr

Kreis Freudenstadt - Der Landkreis Freudenstadt bleibt mit der niedrigsten Haus- und Sperrmüllmenge von 63 Kilogramm pro Einwohner Spitzenreiter in der Abfallbilanz 2011 für Baden-Württemberg. Dies geht aus den Zahlen hervor, die Umweltminister Franz Untersteller in Stuttgart vorstellte.

Das Abfallaufkommen liegt damit deutlich unter dem Landesdurchschnitt in Baden-Württemberg, der im vergangenen Jahr bei 144 Kilogramm pro Einwohner lag.

"Mit großer Freude habe ich vernommen, dass der Landkreis Freudenstadt erneut an erster Stelle steht. Dies ist auf das zukunftsweisende Abfallwirtschaftskonzept zurückzuführen, das mein Vor-Vorgänger Landrat Gerhard Mauer bereits im Jahr 1985 auf den Weg gebracht hat", äußerte sich Landrat Klaus Michael Rückert zur Meldung aus dem Umweltministerium. Seinerzeit, so erläuterte der Landrat, seien die ständig zunehmende Abfallmenge und das geringer werdende Schüttvolumen auf den Deponien des Kreises der Auslöser dafür gewesen, dass der Landkreis Freudenstadt im Rahmen eines landesweiten Pilotprojekts ein ganzes Maßnahmenbündel zur Abfallvermeidung auf den Weg gebracht habe. Schon seit 1987 gibt es im Landratsamt zwei Abfallberaterinnen, die Schulen, Kindergärten und Privatpersonen über abfallarmes Handeln beraten. "Und auch heute noch ist der Landkreis Freudenstadt ein Vorreiter in Sachen umweltschonender Abfallbeseitigung. Mein Dank gilt den Bürgern des Landkreises, die in vorbildlicher Weise die angebotenen Sammelsysteme nutzen", so der Landrat weiter.

Seit 1988 gibt es die Abfallbilanz des Landes, und immer hat der Landkreis Freudenstadt beim Haus- und Sperrmüll einen der vorderen Plätze mit einem sehr geringen Haus- und Sperrmüllaufkommen belegt.

 
 
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