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Königsfeld Unmut über geplanten Mobilfunkmast

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Die Telekom möchte die Netzqualität in Königsfeld verbessern. Foto: astrosystem – stock.adobe.com

Königsfeld - Die Telekom möchte die Netzqualität in Königsfeld verbessern. Allerdings scheint die Suche nach einem Standort für den dafür erforderlichen neuen Mobilfunkmast nicht in engem Einvernehmen mit der Kommune zu stehen, die sich überfahren sieht.

Bürgermeister Fritz Link berichtete im Ausschuss für Tourismus, Kultur, Bildung, Jugend und Soziales über eine Neuigkeit, die in der Gemeinde für Unruhe sorgen könnte. Einen Tag vor der Sitzung hatte die Deutsche Telekom mitgeteilt, dass sie eine Suche für neue Mobilfunkmasten in Erdmannsweiler und Neuhausen durchführen möchte.

Dabei geht es um die Versorgung mit UMTS, LTE und GSM. Das Unternehmen habe schon Suchkreise definiert, ohne mit der Gemeinde vorher gesprochen zu haben, so Link. Die Verwaltung habe sofort eine Antwort formuliert. Angesichts bekannter massiver Bedenken in der Bevölkerung gegen den Ausbau des Mobilfunknetzes könne eine Planung nur in engem Einvernehmen und auf Basis eines kommunalen Suchlaufes stattfinden.

Kommune bleiben nur 30 Tage Zeit

Unverzichtbar sei, die Suche mit einem unabhängigen, von der Gemeinde beauftragten Sachverständigen umzusetzen. Es sei ein Unding und zeige die Missachtung lokaler Besonderheiten, dass man der Gemeinde nur 30 Tage Zeit lasse, um Alternativen zu erarbeiten. Er habe eine Verlängerung bis 31. März 2018 beantragt, so Link.

Die Gemeinde verkenne nicht, dass es überall massive Beschwerden über Funklöcher gebe und in weiten Bevölkerungskreisen ein Interesse an angemessener Mobilfunkabdeckung bestehe.

Klar sei aber, dass keine Mobilfunkstandorte im bebauten Innenbereich entstehen dürften. Ein ehemals in Erdmannsweiler gefundener Standort fand Ablehnung, obwohl er sich außerhalb der geschlossenen Ortslage befand. "Da können wir uns wieder auf etwas gefasst machen."

Link warne private Grundstücks- und Gebäudeeigentümer vor dem Abschluss von Pachtverträgen mit der Telekom noch vor der Beendigung des kommunalen Suchlaufverfahrens. Die Gemeinde werde keine Standorte genehmigen, die der kommunalen Planung widersprächen. Wer so einen Vertrag abschließe, handle gegen das öffentliche Interesse der Gemeinde und könne mit keiner Genehmigung rechnen.

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