Von Karlheinz Hoffmann

Königsfeld-Weiler. Die Landjugend hat wieder ein überaus aktives Jahr vorzuweisen. Julia Schnurr und Jörg Hettich geben ihre Ämter nach zehn Jahren in jüngere Hände ab.

Die Vorsitzenden Sascha Ehrler und Anja Müller konnten viele Mitglieder zur Hauptversammlung im Gruppenraum begrüßen. Aus den Berichten ging hervor, dass es insgesamt 82 Zusammenkünfte der Mitglieder gab. Bei den Veranstaltungen stand wie immer eine Wanderung am Dreikönigstag am Beginn des Jahres. Weiter wurde ein Fastnachtsball besucht. Eine Fahrt in den Europa-Park Rust und zur Grünen Woche in Berlin unternahmen die Mitglieder ebenso. Die Ausrichtung des Altennachmittags war in diesem Jahr eine angenehme Pflicht. Neben den 50 Gruppenabenden gab es 34 Zusammenkünfte zum Wagenbau für den jährlichen Höhepunkt, das Kreiserntedankfest. Hier brachte die gezeigte Mühe nicht den erhofften Erfolg. Bei der Bewertung erreichte die Landjugend nur einen Sammelplatz.

"Dabei sein ist alles", meint Ortsvorsteher Heinz Kammerer

Ortsvorsteher Heinz Kammerer meinte dazu, dass der olympische Leitgedanke "Dabei sein ist alles" hier doch viel wichtiger sei. Er und Bürgermeister Fritz Link dankten den Mitgliedern für ihre erbrachten Leistungen. Nicht nur die erheblichen Investitionen verdienten hier Respekt und Anerkennung. Fritz Link definierte auch die Abkürzung der Landjugend Weiler (LjW) neu in "Lebendig jung in Weiler".

Nach einem letzten positiven Kassenbericht hörte Kassiererin Julia Schnurr auf. Jörg Hettich, seit neuestem Vorsitzender des Bundes Badischer Landjugend (BBL), legte sein Amt als Schriftführer in Weiler ebenfalls nieder. Für beide konnte bei den anstehenden Wahlen ein Nachfolger gefunden werden.

Neuer Kassierer ist Markus Staiger. Als Schriftführer fungiert Niklas Pfaff. Anja Müller bleibt Vorsitzende wie ihr bisheriger Stellvertreter Harald Fehrenbach. Den vakanten Posten einer weiteren Stellvertreterin übernimmt Lisa Finkbeiner. Zu Beisitzern wurden Andreas Jäckle, Janis Weisser, Iris Hurtz und Matthias Weisser gewählt. Da die Mitgliedsbeiträge nicht mehr ausreichen, um die Abgaben an den BBL zu decken, wurde einstimmig die Erhöhung des Jahresbeitrags von sieben auf zehn Euro beschlossen.