
Von Karl Schwager
Jungingen. Frank Speidel ist der neue Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Jungingen. Er löst Stefan Kohler ab.
Bereits vor einem Jahr hatte Kohler signalisiert, die Führung der Wehr nach drei Amtszeiten abgeben zu wollen. In seinem letzten Bericht als Kommandant sagte er am Samstag, im vorigen Jahr seien elf Alarmmeldungen eingegangen.
Gemeistert werden mussten ein Kabelbrand in einem Frequenzumrichter bei Ridi und eine gefährliche Ölspur auf der B 32. Gleich mehrfach habe man nach schweren Unwettern ausrücken müssen.
Kohler erinnerte auch an die Aus- und Weiterbildung der Wehr. Mit 29 Aktiven stehe sie recht ordentlich da, freute er sich. Aus beruflichen Gründen hätten Martin Schuler und Ralf Baur den Dienst quittiert.
Schriftführer Karlheinz Scheu, Kurt Kleinmann als Leiter der Altersabteilung und Jugendbetreuerin Katrin Nerz berichteten danach aus ihrer Arbeit. Kassierer und Vorstand wurden entlastet. Bürgermeister Harry Frick sagte in seinem Grußwort der Wehr seine volle Unterstützung zu. In den Wahlen wurde der bisherige stellvertretende Kommandant Frank Speidel zum neuen Chef der Junginger Wehr bestimmt. 19 der 22 anwesenden Wehrmänner sprachen sich in der geheimen Abstimmung für ihn aus. Das selbe Ergebnis erreichte der neue stellvertretende Kommandant Benjamin Funck.
Harry Frick, Kreisbrandmeister Stefan Herrmann und Feuerwehrverbands-Chef Wolfgang Jetter gratulierten dem neuen Kommandantengespann. Sie würdigten auch die Leistung von Stefan Kohler, der als Anerkennung von der Wehr eine Bowlingkugel erhielt. Kohler bleibt der Wehr als Gruppenführer erhalten.
Geehrt wurden Stefan Kohler, Bernd Förnbacher, Karlheinz Scheu und Fred Löffler, die seit 30 Jahren in der Junginger Wehr aktiv sind. Weingeschenke erhielten Fred Löffler, Gerd Riester, Karlheinz Scheu, Frank Speidel und Stefan Kohler, die bei allen 22 Übungen im vorigen Jahr zur Stelle waren.
Mit einem Fest im Sommer will die Feuerwehr Jungingen ihr 100. Jubiläum feiern.