Von Karl Schwager Jungingen. Nicht wie gewohnt in der Festhalle, sondern im deutlich kleineren Saal unterm Dach des Junginger Feuerwehrhauses ging das Vorspiel der Eintracht-Nachwuchsmusikanten über die Bühne.

"Die geburtenschwachen Jahrgänge machen sich wie bei den anderen Junginger Vereinen jetzt auch bei uns bemerkbar", sagte der Chef des Musikvereins, Gerhard Schuler. Auch im Hinblick auf den altersbedingt angezeigten Wechsel von der Jugend- ins Blasorchester der gestandenen Musiker seien der von Thomas Brolde betreuten Jugendkapelle derzeit nur noch 14 junge Musikanten geblieben. Zudem stünden auch die Blockflötengruppen derzeit in einer Umbruchphase. "Die einen haben ihr Ziel erreicht und die anderen werden derzeit in ihr erstes Instrument eingewiesen", so Schuler. Daher habe man beschlossen, das Vorspiel diesmal wie in früheren Zeiten im deutlich kleineren Rahmen anzugehen. Den Kinderweisen-Evergreen "Old Mac Donald", ein Menuett und ein Tanzlied bescherten die Grundschulkinder zum Auftakt des klangvollen Reigens, bevor der Eintracht-Nachwuchs vor das aufmerksam lauschende Publikum trat. Mit von der Partie: Noah Alex und Manuell Amann im gemischten Doppel mit Horn und Trompete und daraufhin die Solisten Philipp Jacobi (Alt-Saxophon), Elina Denkinger, Niklas Venohr, Yannick Brix (alle Posaune), Lotte Scheffelmeier (Gitarre) Ronja Greiner (Alt-Saxophon), Alessa Pröpster (Klarinette), Lina Scheffelmeier (Tenor-Saxophon) sowie die Klarinettistinnen Linda Brix und Sophie Diebold sowie zuletzt Corinna Grams, die gemeinsam mit ihrem Lehrer an der Hechinger Musikschule großes Können unter Beweis stellte. Nicht minder gekonnt der darauf folgende Auftritt der Jugendkapelle, die zum Auftakt das Musical "Selections for Tarzan" servierte, und im Anschluss daran gab’s Funk von Ennio Salvere. Erneut geizte das Publikum wie nach allen vorangegangenen Ständchen mit verdientem Beifall nicht, und dies reichte, um den Musikern zum Finale noch eine Zugabe zu entlocken.