Von Karl Schwager

Jungingen. Zum zweiten Mal in Folge hat ein Team des Jugendtreffs das Vereins-Pokalschießen des Schützenvereins Jungingen in der Herrenkonkurrenz gewonnen. Bei den Damen siegte ein Quartett der Feuerwehr.

Bis auf die Gastschützen der Feuerwehr Killer war das 47. Vereinsschießen im Junginger Schützenhaus am Freitag und Samstag eine rein dorfinterne Angelegenheit. 15 weibliche und 64 männliche Schützen traten im Schützenhaus mit dem Luftgewehr an. Insgesamt 18 Teams hatten sich für den Wettbewerb gemeldet, drei mehr als im Vorjahr, erklärte der Vorsitzende Rainer Pröpster. Ganz besonders habe er sich gefreut, dass erstmals Bürgermeister Harry Frick antrat. Als Mitglied des vierköpfigen Gemeinde-Teams zeigte er zwar kleine Schwächen, aber das spielte keine Rolle, denn nur die drei besten eines Teams kamen in die Wertung.

Das Motto "Dabei sein ist alles" galt im Übrigen nicht nur für ihn. Auch der Chef der Junginger Feuerwehr, Frank Speidel, hatte Mühe, die Kugeln ins Ziel zu bringen, ebenso Andreas Babisch, der Trainer des FC Killertal.

Deutlich besser schlug sich Alice Feck. Mit Treffern in Serie war sie beste Schützin. Sie sicherte mit Daniela und Stefan Winter sowie Sonja Maier dem Junginger Jugendtreff den Sieg in der gemischten Konkurrenz.

Benjamin Lottmanns sportlicher Höhenflug als bester männlicher Schütze reichte seinem Team "Schnupfibrüder I" allerdings nicht für einen Platz unter den drei besten. Platz vier hinter JuZ I, Freiwillige Feuerwehr Jungingen I und der Altherrenriege I des Junginger Sportvereins war dem Junginger Gaudi-Team dennoch Grund genug, um bei der Siegerehrung am lautesten zu jubeln.

In der Damenkonkurrenz waren zwei Teams am Start: Die Junginger Wehr und die Gemeindeverwaltung lieferten sich ein Duell, das die Feuerwehrdamen mit sieben Ringen mehr für sich entschieden. Die Ehrenscheibe holte sich Fred Löffler.