
Von Sabrina Deckert
Jungingen. Großes Informationsbedürfnis: 50 Anrufer haben die Hotline der Gemeinde Jungingen zur Einführung der gesplitteten Abwassergebühr angewählt. Das teilte Kämmerer Michael Henne in der Gemeinderatssitzung mit. Zum ersten Beratungstermin im Rathaus seinen 17 Junginger gekommen. Es sei "gut", dass die Gemeinde diese Informationsmöglichkeiten anbiete, so Henne.
In Jungingen wurden 597 Grundstückseigentümer angeschrieben. Die Auswertung der Bögen erfolgt in Tübingen. Die Mitarbeiterin des Tübinger Expertenbüros biete noch zwei weitere Sprechstunden an: am Dienstag, 24. Januar und am Dienstag, 31. Januar, beide im Junginger Rathaus.
Die häufigste Frage der Junginger sei gewesen, wie genau die Bögen bei einer falschen Angabe korrigiert werden müssten. "Wie muss ich etwa mein Gartenhaus, das auf dem Auswertungsbogen als versiegelte Fläche eingetragen ist, wieder rausnehmen? Schließlich hat ja das Gartenhaus keinen Anschluss an die Kanalisation", erklärte Henne.
Auf Martin Weinschenks Frage, warum die Grundstückseigentümer die Luftbilder nicht zugeschickt bekämen antwortete Henne, dass die für die Berechnung angefertigten Luftaufnahmen "keine schönen Porträtaufnahmen" der Häuser seien, sondern zweckmäßig Bilder.
Einstimmig bestätigte der Gemeinderat Jungingen in seiner jüngsten Sitzung die Wahl und Ernennung des neuen Feuerwehrkommandanten Frank Speidel und seines Stellvertreters Benjamin Funck (links). Bürgermeister Harry Frick überreichte ihnen die Ernennungsurkunden. Speidel und Funck waren in der Hauptversammlung der Junginger Feuerwehr am Dienstag, 14. Januar, von ihren Kameraden gewählt worden, nachdem Gustolf Kohler sich nicht mehr zur Wahl hat aufstellen lassen. Speidel habe während des Hochwassers bewiesen, dass er ein fähiger Feuerwehrmann sei, erklärte Kohler. Die nötigen Lehrgänge in Bruchsal müssen Speidel und Funck nun so bald wie möglich belegen. Foto: Deckert