Die baden-württembergischen Unternehmen haben sich deutlich von den Folgen der Wirtschaftskrise erholt. 40 Prozent der Firmen schätzen ihre Lage als gut ein. Das geht aus einer Umfrage der Industrie- und Handelskammern hervor. Nur noch zehn Prozent der Unternehmen gaben schlecht laufende Geschäfte an. Für die Erhebung wurden mehr als 4000 Unternehmen befragt.

Da die Südwestindustrie vor allem vom Export lebt, hatte sie besonders stark unter den Folgen der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise zu leiden. Um so mehr profitiert sie nun vom Aufschwung des Welthandels und wächst von allen Bundesländern am kräftigsten. Neben der steigenden Auslandsnachfrage nehme, so Bernd Bechtold, der Präsident des baden-württembergischen Handelskammertags (BWIHK), auch die Inlandsnachfrage zu.

Auch in der Industrie habe die Zufriedenheit deutlich zugenommen: 39 Prozent der Unternehmen beurteilten ihre Lage mittlerweile gut. Die Industrie bleibe das Zugpferd der Konjunktur. Vor allem im Maschinenbau seien die Auftragsbücher wieder zunehmend gefüllt. Insgesamt erwarten 42 Prozent der Unternehmen für die nächsten zwölf Monate eine gute Geschäftsentwicklung

 
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