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Hornberg Umbau liegt derzeit gut im Zeitplan

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Die Freibadanlage von oben: Sie ist derzeit eine einzige Baustelle. Bis zum Saisonstart soll aber alles fertig sein. Foto: Gräff

Die Sanierung des Hornberger Freibads liegt gut im Zeitplan. Die Gesamtkosten sind inzwischen allerdings gestiegen. Nachdem fast alle Gewerke vergeben sind, hat der gesamte Umbau ein Kostenvolumen von rund 2,37 Millionen Euro.

Hornberg. Das ist eine Steigerung von rund 6,3 Prozent gegenüber der Kostenschätzung vom Januar diesen Jahres. Auf Nachfrage von Gemeinderat Erich Fuhrer (CDU), wie unsicher die Zahlen noch sind, geht das Architekturbüro Fritz-Planung nach Angaben von Architektin Evi Hauser allerdings davon aus, dass eine weitere Steigerung nicht zu erwarten ist.

"Die Substanz des Schwimmbads ist soweit ok, unangenehme Überraschungen werden wir somit nicht mehr erwarten", fasste Bauleiter Arnulf Burger bei der Baustellenbesichtigung des Hornberger Gemeinderats am Mittwochnachmittag denn auch zusammen.

Nichts ist mehr, wie es einmal war auf dem Gelände rund um das Schwimmbecken. Die Bänke, Rutschen und Sprungtürme sind abgebaut. Im Becken selbst stehen Baucontainer. Der Abbau der Elektrik ist bereits im Vorfeld von Mitarbeitern des Bauhofs und Mitgliedern des Fördervereins Freibad erledigt worden. Die Abbruch-, Erd- und Stahlbetonarbeiten liegen in den Händen der Hornberger Firma Kaltenbach.

Schwimmbad um einen Meter höhergelegt

Mit dem Abbruch des Beckenkopfs ist begonnen worden. Zudem wurde ein großes Loch neben dem Schwimmbecken gebaggert. Da findet der neue Schwallwasserbehälter Platz. Insgesamt wird die gesamte Beckenanlage um einen Meter höhergelegt. Dies ist unter anderem wegen der neuen Einlaufrohre sowie den aktuellen Sicherheitsvorschriften für das Springerbecken notwendig geworden.

Spannend wird es dann gegen Ende Oktober: Für den 23. ist die Ankunft der bereits werkseitig vorgefertigten Einzelteile des neuen Edelstahlbeckens geplant. "Die Arbeiten insgesamt liegen gut im Zeitplan, und wir hoffen, dass das Wetter auch weiterhin so gut mitspielt, dann werden wir termingerecht fertig", sagte Arnulf Burger.

Geringere Kosten durch Einsparungen

Im zweiten Teil der Gemeinderatssitzung am Mittwoch im Rathaussaal verabschiedete das Gremium das zweite Paket der Bauarbeiten, welches laut Evi Hauser durch diverse Einsparungen ein deutlich geringeres Volumen hat. Den Zuschlag für die Kassenanlage erhält für brutto 37 981 Euro die Firma Ganter aus Bochum. Diese Anlage besteht aus einem Automaten und einer Wegkreuzanlage mit Gruppentüre. Der Zugangsbereich ist für den Einbau von Überwachungskameras vorbereitet.

"Davon und von der gesamten Überwachung der Anlage werden wir allerdings zunächst einmal auch aus Datenschutzgründen absehen, das machen wir nicht ohne Not", erläuterte Bürgermeister Siegfried Scheffold. Die gesamten Schlosserarbeiten werden von der Hornberger Firma Moser Metallbau für brutto 20 477 Euro ausgeführt.

Die Firma Oberer aus Sulz am Neckar erhält den Zuschlag für die kompletten Landschaftsbau-Arbeiten. Diese haben ein Volumen von brutto 124 557 Euro. Anfragen sowohl aus dem Gemeinderat als auch vom Förderverein Freibad, ob da Kosteneinsparungen durch Eigenleistungen möglich sind, verneinte Hauser: "Davon ist die Firma nicht begeistert, da dies alles in einer Hand bleiben soll." Wenn alles glatt geht, ist das dann völlig runderneuerte Freibad pünktlich zum Start der Badesaison 2018 wieder für die Besucher geöffnet.

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