
Niederwasse r (tg). Ein erfreulich lebhafter Verein mit sehr vielen noch sehr jungen Mitgliedern, die auch gern Verantwortung übernehmen und ihr Amt auch sehr engagiert und bemerkenswert souverän ausüben: So präsentierte sich die Bläserjugend des Musikvereins Niederwasser am Freitagabend bei ihrer Hauptversammlung im "Rössle".
Kathrin Fehrenbacher und Monique Läufer hielten Rückschau auf das Vereinsjahr 2011 mit Probenarbeit und Leistungsabzeichen, Konzerten und Tag der Bläserjugend, mit Hüttenwochenende und Heckenfest. Auch im 15. Jahr des Bestehens hat sich der Musikernachwuchs wieder ordentlich engagiert. Die Gruppe zählt zurzeit 44 Mitglieder, darunter 20 Musikschüler. Mit 33 Proben, zwei Konzerten und etlichen Arbeitseinsätzen ar das Jahr gut ausgefüllt.
Kathrin Schwer gab Einblick in die Finanzen. Für neue Instrumente und Reparaturen waren stattliche Beträge ausgegeben worden, auch die Musikschulgebühren schlugen zu Buche. Am Ende zeigte sich, dass die Einnahmen mit den Ausgaben nicht ganz Schritt gehalten hatten. Die Finanzsituation war indessen absolut solide, wie die Kassenprüfer bestätigten. Ortsvorsteher Bernhard Dold verband die Entlastung des Vorstands mit einer Laudatio auf die tüchtigen jungen Leute.
Dominik Schwer als Vorsitzender und Martin Feiertag als Vize sowie Eva-Maria Dold als Schriftführerin wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Kathrin Schwer sagte nach zwölf Jahren Kassierertätigkeit diesem Amt Adieu, bleibt aber der Bläserjugend noch beratend erhalten. Nathalie Schwer ist ihre Nachfolgerin. Nicole Gorzny und Janek Kienzler führen das Probenbuch. Der Vorsitzende konnte bekanntgeben, dass die Bläserjugend zwei Zöglinge aus der Bläserklasse übernommen habe.
Mit einem Blick auf die nächsten Termine und dem Bericht des Musikschulleiters Walter Böcherer setzte Martin Feiertag die harmonische Versammlung fort. Claudia Lauble-Plewa, die Vorsitzende des Musikvereins Niederwasser, meinte abschließend: "Macht weiter so." Explizit lobte sie, dass es hier noch junge Leute gibt, die sich für ein Ehrenamt begeistern lassen. "Und probt auch mal daheim", schickte sie noch nach.