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Hornberg Schule und Betriebe rücken zusammen

Christine Stiefenhofer, vom 15.02.2011 10:03 Uhr
Mit den Unterschriften ist die Bildungspartnerschaft der Hornberger Wilhelm-Hausenstein-Schule mit dem "Stephanus-Haus" und den beiden Kindergärten auf den Weg gebracht (vorn, von links): Tanja Seckinger, Karin Sum und Veronika Omerzu. Hinten, (hinten, von links): Irmtraud Henke, Rita Zajonc und Bürgermeister-Stellvertreterin Eva Laumann. 
  Foto: Stiefenhofer
Mit den Unterschriften ist die Bildungspartnerschaft der Hornberger Wilhelm-Hausenstein-Schule mit dem "Stephanus-Haus" und den beiden Kindergärten auf den Weg gebracht (vorn, von links): Tanja Seckinger, Karin Sum und Veronika Omerzu. Hinten, (hinten, von links): Irmtraud Henke, Rita Zajonc und Bürgermeister-Stellvertreterin Eva Laumann. Foto: Stiefenhofer

Hornberg - An der Hornberger Wilhelm-Hausenstein-Schule fügt sich ein weiterer Stein ins bunte Mosaik der Berufswegeplanung: Gestern sind Bildungspartnerschaften mit dem "Stephanus-Haus" und den beiden kirchlichen Kindergärten besiegelt worden.

"Die Berufswegeplanung ist ein Schwerpunkt unserer schulischen Arbeit", unterstrich Irmtraud Henke beim kleinen Festakt. Der Schulleiterin war die Freude über die Kooperationen anzusehen. Die Bildungspartnerschaften eröffnen den Hauptschülern eine weitere Möglichkeit, die verschiedenen Berufsfelder von Grund auf kennenzulernen.

"Wir begleiten die Schüler ab Klasse fünf kontinuierlich auf ihrem Weg zum Traumberuf", stellte Henke fest. Und es gebe viele Bausteine, den Berufswunsch über die Jahre hinweg zu konkretisieren: über Arbeitsplatzerkundungen, Praktika und den Berufsinfotag. Die Bildungspartnerschaften seien weitere, wertvolle Mosaiksteine.

Alles läuft auf freiwilliger Basis: Interessierte Schüler haben die Möglichkeit, über zehn Wochen hinweg in den Arbeitsalltag der drei Häuser einzutauchen. "Die Jugendlichen erhalten so einen vertieften Einblick in die Berufsfelder, können richtig mitarbeiten und Schlüsselqualifikationen erwerben", blickte Henke voraus.

Über die ganze Zeit hinweg sind die "Lehrherren" in ständigem Kontakt miteinander; das Erlernte arbeiten die jungen Hornberger in einem Berichtsheft auf. Dieses und die Beurteilung des jeweiligen Betriebs sind wichtige Wegweiser für Arbeitgeber in spe.

Bindeglied zwischen den Betrieben und der Hornberger Wilhelm-Hausenstein-Schule ist Rita Zajonc. Bei ihr laufen alle Fäden zusammen, denn sie ist auch Ansprechpartnerin für die Schüler.

Die Rahmenbedingungen sind in einer Vereinbarung zusammengefasst, die Schulleiterin Irmtraud Henke, Veronika Omerzu, Leiterin des Pflegeheims "Stephanus Haus", Karin Sum, Leiterin des katholischen Kindergartens, und Tanja Seckinger, Leiterin des evangelischen Kindergartens, unterzeichneten.

Das Engagement soll noch mehr Früchte tragen, denn es werden weitere Bildungspartner aus anderen Branchen gesucht. Dass das keine einseitige Angelegenheit ist, zeigen die Erfolge aus dem Umland. Hier haben schon einige Betriebe über die Partnerschaften ihre aktuellen Auszubildenden kennengelernt.

Die Wilhelm-Hausenstein-Schule Hornberg lädt für Freitag, 18. Februar, von 8.15 bis 12.40 Uhr zu ihrem Hauptschultag ein. Nach der Begrüßung in der Eingangshalle des Neubaus können sich die Besucher – neben den Viertklässlern möchte die Schule auch möglichst viele Eltern erreichen – bei Projekten zum Mitmachen über die Arbeit an der Schule informieren. Dabei werden neben verschiedenen Unterrichtsfächern auch die Schülerfirma, die Schülermitverwaltung und die Berufswegeplanung an der Hauptschule vorgestellt. Die Besucher werden in Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe durchläuft die Angebote nach dem Rotationsprinzip. In einer der Pausen zwischen den Blöcken bietet die Schülermitverwaltung unter Leitung von Mirjam Schmid in der Eingangshalle einen kleinen Imbiss an.

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