Hornberg Konzept erfolgreich weiterentwickelt
Schwarzwälder-Bote, 10.07.2012 21:00 Uhr
Schulleiterin Irmtraud Henke (rechts) und Koordinatorin Rita Zajonc freuen sich über die Re-Zertifizierung der Wilhelm-Hausenstein-Schule. Foto: GebauerFoto: Schwarzwälder-Bote
Von Fritz Gebauer
Hornberg. "Wir sind in ziemlich allen Bereichen im obersten Level", strahlt Schulleiterin Irmtraud Henke und freut sich mit ihrem Lehrerkollegium über die neuerliche Erteilung des Berufsorientierungssiegels für die Hornberger Wilhelm-Hausenstein-Schule. "In der vergangenen Woche konnten wir für die Hornberger Wilhelm-Hausenstein-Schule die entsprechende Ehrung im Regierungspräsidium entgegennehmen" so Henke.
"Die Schule präsentiert insgesamt eine erfolgreiche Weiterentwicklung ihres Konzepts zur Berufswegeplanung", bescheinigt das Prüfergremium und hebt die Ausgestaltung von sechs Bildungspartnerschaften auf schriftlicher Grundlage hervor sowie die getroffenen verbindlichen Kooperationsvereinbarungen. Ein großes Lob gab es für die Fortführung der hauseigenen Berufsinfo-Messe, die Umgestaltung des gemeinsamen WAG-Unterrichts der Klassen 7 und 8 in Tertiale und die Mitarbeit von zwei pädagogischen Assistentinnen in der Berufsfindung. Als "kleine Ursache" mit großer Wirkung wurde der USB-Stick gewertet, mit dem an der Schule Informationen zur Organisation sämtlicher wichtigen Maßnahmen weitergegeben werden.
"Mit Christiane Heinze vom Arbeitsamt Offenburg und Thomas Jäger von Edeka Südwest waren zwei gestrenge Juroren einen ganzen Tag lang im Hause und haben sich gründlich über alles informiert", berichtet die Rektorin. Sie bestätigten, dass die Empfehlungen aus der Erst-Zertifikation umgesetzt wurden und die Qualität der Berufsorientierung sich in allen Beurteilungsbereichen weitreichend verbessert habe. Mit Henke waren Konrektorin Anja Strittmatter sowie Lehrerin Mirjam Schmid und als ständige Koordinatorin Rita Zajonc mit der Vorlage der umfassenden Dokumentationen für die Prüfer befasst. "Das Engagement der Schule bezüglich der Berufsorientierung ist als vorbildlich zu bezeichnen. Dabei wird die WHS Hornberg den Bedingungen und Anforderungen an eine Schule im ländlichen Raum im besonderen Maße gerecht", heißt es in der Beurteilung zur Re-Zertifizierung wörtlich. "Das zeichnet uns vor vielen anderen Schulen aus und bestätigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind", zieht Henke die Bilanz aus der neuerlichen, diesmal fünf Jahre geltenden Erteilung des Berufsorientierungs-Siegels. Auf hohem Niveau stehend sei es schwerer, sich zu verbessern, so die Erfahrung der Rektorin, dennoch werde man sich der permanenten Aufgabe auch weiterhin stellen. Künftige Schwerpunkte werden unter anderem die Stärkung der Sozialkompetenz und Bewerbertraining mit Profis aus der Wirtschaft sein, weitgehend auch im Zusammenwirken mit der Hellmut-Schoffer-Stiftung.
An Handel, Gastronomie und Handwerksbetriebe richtet die Schule die Bitte, sich für Bildungspartnerschaften zur Verfügung zu stellen. Das könne – nicht zuletzt bei der Suche nach geeigneten Azubis – hilfreich sein. Partner sind bisher die beiden Kindergärten, die Firmen Kammerer und Presswerk Schondelmaier, das Stephanus-Haus und das Architekturbüro Wöhrle.


