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Horb OB-Wahl: Drei wollen ins Rathaus

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Die Horber wählen einen neuen Oberbürgermeister. Foto: Hopp

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Horb - Bei der Oberbürgermeisterwahl in Horb (Kreis Freudenstadt) treten am Sonntag, 16. Juli, zwei Kandidaten gegen den Amtsinhaber Peter Rosenberger (45) an.

Ihren Hut haben auch der 55-jährige selbstständige Qualitätsmanager Thomas Bauer aus Horb und der 54-jähriger Paketzusteller Hermann Walz aus Horb-Talheim in den Ring geworfen. Rosenberger werden gute Chancen auf die Wiederwahl eingeräumt. Im Juni 2008 trat der gebürtige Mannheimer sein Amt als Horber Bürgermeister an und leitete das Dezernat II mit den Fachbereichen Recht und Ordnung sowie die Technischen Betriebe samt Hoch- und Tiefbau. 2009 wurde der verheiratete Vater zweier Kinder zum OB gewählt und folgte Oberbürgermeister Michael Theurer nach, der damals ins Europaparlament wechselte und heute auch FDP-Landesvorsitzender ist.

Rosenberger, der die knapp 25 000 Einwohner zählende Stadt auf einen Kurs des Schuldenabbaus gebracht hat, will den hoheitlichen Haushalt der Stadt Horb bis in drei Jahren schuldenfrei bekommen. Außerdem will er Radwege fördern, die Gestaltung der Innenstadt voranbringen und die medizinische Versorgung in der Stadt verbessern. Als politischen Schwachpunkt sehen einige Horber Rosenbergers OB-Kandidatur in Mannheim im Jahr 2015, die Zweifel an seiner Verbundenheit mit Horb weckte.

Ein Gegenkandidat präsentiert sich als Ur-Horber

Als Ur-Horber präsentiert sich vielleicht gerade deshalb sein Konkurrent Thomas Bauer. Das große Thema des parteilosen 55-Jährigen (verheiratet, drei Kinder) ist die Stadt und ihre Schönheit. Diese ist seiner Meinung nach immer mehr in Gefahr, wie er bei der Kandidatenvorstellung sagte: "Städtebaulich ist das, was hier in den vergangenen 30 Jahren passiert ist, grob fahrlässig. Bisher verkraftet Horb das noch halbwegs. Inzwischen wird mir schlecht, wenn ich nach Horb komme und schon vom Betonbunker des Einkaufszen­trums begrüßt werde." Auch er setzt sich für Horb als Fahrrad- und E-Bike-Region ein. Bauer, der im Sanierungsausschuss des Gemeinderats als sachkundiger Bürger mitwirkt, propagiert zudem eine "soziale Infrastruktur". Er will die Kindergartenbeiträge senken und die Zeiten der Kinderbetreuung noch stärker an die Arbeitszeit der Eltern anpassen.

Als "wertkonservativ" bezeichnet sich der dritte Kandidat, der 54-jährige Hermann Walz (verheiratet, drei Kinder). Der Paketzusteller leitet als Stadtrat die Fraktion der Unabhängigen Liste Horb, der auch zwei ehemalige Republikaner-Stadträte angehören. Walz sieht sich als Kandidat für die 17 Ortsteile Horbs und fordert unter anderem mehr Investitionen ins Bauhofpersonal. Er wünscht sich auch eine neue Art der Bürgerbeteiligung mit mehr Kontakt zu den Bürgern und den Ortschaftsräten. "Dort erfährt man, was wirklich vor Ort los ist", sagt er.

Beitrag in sozialem Netzwerk erregt Gemüter

Die Schlammschlacht, die manche Horber erwartet hatten, blieb weitgehend aus; alle Bewerber führten einen eher zurückhaltenden Wahlkampf. Thomas Bauers Idee, bei Arbeitsprojekten im Stadtgebiet mitzuhelfen, kam offenbar gut an, und Peter Rosenberger veranstaltete Bürgergespräche in allen Ortschaften. Hermann Walz hielt sich in Horb zurück, machte aber mit einem Beitrag im russischen sozialen Netzwerk "vk.com" von sich reden. Am 20. April, dem Geburtstag von Adolf Hitler, hieß es in seinem Profil: "Das heutige Datum ist geschichtsträchtig. Mit all den realitätsfremden Politikern und den Illegalen im Land würde er aufräumen innerhalb kürzester Zeit." Walz bestritt, für den Eintrag verantwortlich zu sein, der kurz darauf aus dem Netz verschwand.

 
 

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Florian Ganswind

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