Horb - Einen erfolgreichen Wettkampftag haben am Wochenende vier Judoka des Horber Judoclubs beim traditionell vom SV Fellbach ausgetragenen Kappelbergturnier hinter sich gebracht. Die Brüder Eddy und Marco Kempf erkämpften sich einen zweiten und dritten Platz.

Vom Judo Club Horb starteten bei der Jugend U 14 Benjamin Müller in der Gewichtsklasse bis 40 Kilogramm. Der junge Nachwuchskämpfer aus Horb konnte sich bis zum Kampf um Platz drei vorkämpfen. In dem letzten entscheidenden Kampf um die Bronzemedaille musste er sich geschlagen geben und fiel auf den fünften Platz zurück. Auch wenn es zu einer Medaille nicht gereicht hatte, ist dies für Müller als Erfolg zu werten.

Bei der Jugend U 17 gingen gleich drei Horber Judoka an den Start. In der Gewichtsklasse bis 55 Kilogramm startete Eddy Kempf, der schon über viel Wettkampferfahrung verfügt. Kempf hatte an diesem Tag Glück und war durch ein Freilos eine Runde weiter. In seiner ersten Begegnung besiegte er Lukas Brauchle vom gastgebenden Verein SV Fellbach, indem er ihn nach einer Wurftechnik im Bodenkampf mit einem Haltegriff bezwingen konnte.

Im Halbfinale hatte Mario Digel von der Sportschule Kustusch keine Chance. Eddy Kempf deklassierte seinen Gegner mit "O-Soto-Gari", einer großen Außensichel. Der Einzug ins Finale war damit geschafft. In der Endrunde stand er Sven Holzwarth vom SV Fellbach gegenüber. Beide Judoka konnten keinen vorzeitigen Sieg erringen und mussten über die volle Kampfzeit gehen. Da Sven Holzwarth in dem kräftezehrenden Kampf eine kleine Wertung erringen konnte, wurde er nach Ablauf der regulären Zeit zum Sieger erklärt. Eddy Kempf war trotz dieser äußerst knappen Niederlage mit seinem zweiten Platz zufrieden.

In der Gewichtsklasse bis 60 Kilogramm ging Marco Kempf an den Start. Zwar reichte es ihm nicht bis ins Finale, doch er schaffte auf Rang 3. Kempf überzeugte vor allem mit seinen Haltegriffen im Bodenkampf. Als dritter Kämpfer der U 17 war auch Patrick Schmidt in der Gewichtsklasse bis 73 Kilogramm mit von der Partie. Er konnte sich gegen die Konkurrenz nicht durchsetzen und musste nach zwei hart umkämpften Begegnungen aus dem Wettbewerb ausscheiden.