Betrifft: Erhalt des Waldes auf dem "Großen Hau" Weihnachten steht vor der Tür, Zeit in sich zu gehen, sich zu besinnen, Freude zu machen und Danke zu sagen. Wir von der Bürgerinitiative Waldjuwel sagen Danke an alle, die sich mit uns verbunden fühlen, die uns unterstützen, Danke für die rege Leserbriefbeteiligung, Danke für das große Engagement von vielen, die dem Waldjuwel und seinen Bewahrern mit Rat und Tat zur Seite stehen und uns immer wieder neue Blickwinkel ermöglichen, Mut machen und bestärken. Danke für den kontinuierlichen Zuwachs der Gruppe und die Bereitschaft jedes Einzelnen, die kostbare Freizeit und die individuell sehr unterschiedlichen Begabungen einzusetzen. Wunderbar wäre es, wenn wirklich eine Lösung gefunden werden könnte, die Windkraftanlagen dort vorsieht, wo wirklich richtig Wind weht und wo der Eingriff in die Natur mehr Nutzen als Schaden bringen würde, vielleicht doch kommunenübergreifend. Etwas liegt mir persönlich noch auf dem Herzen, wir sind ja alle keine Politiker und werden manchmal in unseren Leserbriefen missverstanden. Schön wäre es, wenn die Schreibenden sich nicht an missverstandenen oder fehlinterpretierten, so nicht geäußerten Aussagen, festmachen, und auch noch mit Äußerungen unterfüttern, dass wir zum Beispiel nicht global denken und uns als Weltbürger fühlen sollen… Sie sollten stattdessen einfach ihre Sicht auf die Fakten mitteilen. Sonst kommen wir nur weg vom eigentlichen Thema, landen auf einer sehr emotionalen Ebene und verlieren den Respekt voreinander. Hierzu möchte ich noch anmerken, dass wir gerade aus unserem globalen Denken heraus für das Waldjuwel eintreten. Wir setzen uns vielfältig ein – Schutz des Regenwaldes, Greenpeace, WWF, Kinderschutzprojekte und anderes. Und durch die internationale Vernetzung ist es ja heutzutage zum Glück ohne Probleme möglich, auch die Menschen am anderen Ende der Welt zu unterstützen. Nun sind wir jedoch hier gefragt, direkt vor Ort einer sinnlosen Zerstörung eines Kleinodes unserer Heimat entgegenzutreten und an die Verantwortung zu appellieren, ein Ausstieg aus der Atompolitk in Verbindung mit einer umweltschonenden Umstellung auf Ökostrom zu fordern, die den Natur- und Artenschutz verantwortungsvoll berücksichtigt. Leider ist vielen immer noch nicht bewusst, dass es sich beim betroffenen Wald um den großen Hau herum um einen ganz außergewöhnlich empfindlichen Standort handelt, der das zweitgrößte Naturschutzgebiet des Landkreises direkt mit einem FFH-Gebiet verbindet und somit einen Artenreichtum bezüglich Fauna und Flora aufweist, der seines Gleichen sucht. In diesem Zusammenhang, möchte ich die Einladung aussprechen, sich für das kommende Frühjahr vorzunehmen in der Freizeit einfach mal dort Energie zu tanken oder mit uns einen informativen Spaziergang zu machen und sich eine persönliche Meinung vor Ort zu bilden. Bis dahin kann sich jeder, der es möchte, noch ganz viele Informationen auf unserer Homepage www.waldjuwel-horb.de oder bei www.facebook.com/waldjuwel holen. Anke Gunkel Horb-Rexingen