Horb a. N. Wendungen und Stopps aus vollem Galopp

Schwarzwälder-Bote, 19.08.2012 18:00 Uhr

Von Marion Tischbein Horb-Nordstetten. Hedi Sackenreuther und Jean Pierre Godest vom Centre Equestre Traditionell "Le Camarguais" luden am Wochenende zum Tag des Pferdes auf die Kreuzhöfe in Nordstetten ein.Die Teilnehmer aus dem Schwarzwald, dem Allgäu und dem Stuttgarter Raum kommen jedes Jahr gerne hierher. Los ging es am Samstagvormittag mit einem Geschicklichkeitsparcours auf dem Platz. Am Nachmittag mussten die Teilnehmer ihr Können im Gelände beweisen. Am Sonntag standen noch einmal die gleichen Wettbewerbe an.

Tradition ist schon das Showprogramm am Samstagabend, das immer zahlreiche Zuschauer anlockt. Bei Sonnenschein und blauem Himmel konnte man die Camargue-Pferde in Aktion bewundern und es wurde die Arbeitsweise dieser ursprünglichen Rasse, die sich durch besondere Schnelligkeit und Wendigkeit auszeichnet, in Schaubildern vorgeführt.

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Majestätisch galoppierten die von Godest geführte freilaufende Herde über den Platz und wirbelten dabei mächtig Staub auf. Eine Freidressur vom Feinsten mit einer perfekten Kommunikation zwischen Reiter und Pferd bot Godest mit seinem Hengst Lugar. Fünf junge Reiterinnen und ein Reiter von den Kreuzhöfen hatten eine Quadrille einstudiert.

Andreas Huber, der zu Flamencoklängen mit Magdalena Gerlich in die Arena einrat, demonstrierte mit seinem Hengst, der mit seiner Wendigkeit beeindruckte, die Reitweise der spanischen Rinderhirten mit der Garrocha, einer langen Stange. Vertrauen und Teamarbeit zwischen Pferd und Reiter waren gefragt bei der folgenden Bodenarbeit, die Lisa mit der 13-jährigen Camargue-Stute Luna vorführte. Sie arbeitet seit zwei Jahren mit dem Pferd.

Working Equitation, die südfranzösische Arbeitsweise, in Vollendung zeigte Godest mit seinem Hengst Lugar. Schnelle Wendungen und schnelle Stopps aus vollem Galopp, so treiben in Südfrankreich die Camargue-Pferde mit ihren Reitern die Stiere zusammen.

Fröhlich ging es beim nächsten Schaubild zu. Bei den Reiterspielen jagten drei Reiter sich im Galopp gegenseitig Blumensträuße ab. Fabian Hellstern schaffte es im zweiten Anlauf, einen Blumenstrauß im Galopp vom Boden aufzuheben und anschließend ebenfalls im Galopp von einem Pferd auf ein anderes zu wechseln.

Den krönenden Abschluss bildete die Showtruppe "Das goldene Vlies" aus Mühlen mit ihrer Feuershow. Die Truppe begeistert seit 16 Jahren mit historischen Fantasie-Stunts und Aktion Shows. Dabei reiten sie alte iberische Pferderassen, wie Andalusier und Lusitano (Portogieser).

 
 
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